Beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet! Apg. 2,42

DER BEKENNTNIS-

LUTHERANER

 

Lutherisches Blatt für Bibelchristentum.

 

 

 herausgegeben von Roland Sckerl,  Leopoldstr. 1, D-76448 Durmersheim; Tel.:07245/83062;

E-mail: Sckerl@web.de; Internet: www.lutherische-bekenntnisgemeinde.de

32. Jahrgang 2024             Heft 2/2024

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

UNTER BIBEL UND BEKENNTNIS. 1

Die Umwertung aller Werte, Umsturz der Ordnungen – auf dem Weg in einen neuen Totalitarismus. 1

1. Ausgangspunkt: 2

2. Neomarxismus: 2

3. Der Weg: 3

3.1. Die Zerstörung der Familie: 3

3.2. Die Zerstörung der Nation: 4

3.3. Zerstörung der Kultur: 6

3.4 Zerstörung der Religion: 7

3.5. Zerstörung der Freiheit – Marsch in den Totalitarismus. 9

3.6. Zerstörung des Lebens: 13

ZEICHEN DER ZEIT. 15

Literaturhinweise. 17

 

 

 

UNTER BIBEL UND BEKENNTNIS

 

Die Umwertung aller Werte, Umsturz der Ordnungen – auf dem Weg in einen neuen Totalitarismus

 

Eine Auseinandersetzung mit dem Marxismus/Neomarxismus (Kurzfassung)

 

Roland Sckerl

 

1. Ausgangspunkt:

    Um zu verstehen, wie es zum Marxismus (und den anderen Ideologien davor und danach) kommen konnte, muss man bedenken, dass die Menschen immer bestimmten Weltanschauungen angehangen haben, seien sie nun heidnisch oder heidnisch-philosophisch, wie bei den alten Griechen, oder aber die von Gott uns geschenkte der Bibel, wie sie eigentlich alle seit Adam und Eva sowie Noah und seiner Familie hätten haben sollen, aber die meisten leider sehr bald davon abgefallen sind. Im Mittelalter war Europa durch das Christentum geprägt und alles Denken, Handeln wurde davon bestimmt oder hätte es zumindest sein sollen. Schon in der Renaissance und deren Vorläufern, wie Pico della Mirandola, kam es zu ersten Loslösungen, was durch die Reformation noch einmal aufgehalten wurde. Aber durch die sogenannte „Aufklärung“ brach tatsächlich die Finsternis über die Menschen herein, weil sie anfingen, sich mehr und mehr von Gott und seiner Wahrheit zu lösen. Das hat Folgen, nämlich dass der Mensch dann anfängt, selbst Regeln aufzustellen, nach denen er Leben und seine Gemeinschaft, Volk und Staat gestalten will. Je mehr Gott dabei hinausgedrängt wird, umso furchtbarer sind die Folgen, wie allein schon die französische Revolution zeigte, die voll von Mord, Terror, Zerstörung war. Das ist nicht verwunderlich, denn, wie Dostojewskij gesagt hat: Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt, bzw. der Mensch selbst legt fest, was erlaubt ist oder was nicht – und kann es ständig ändern. Der Marxismus ist Ausdruck des totalen Abfalls von Gott.

    Die grundlegende Weichenstellung geschah mit dem endgültigen Abfall von Karl Marx vom Christentum und seiner sehr wahrscheinlichen Zuwendung zum Satanismus, wodurch er, wie Roger Liebi es ausdrückt zu einem „Sohn des Ungehorsams“ wurde, gesteuert vom Hass gegen Gott und die Religion, vor allem das Christentum.

    In diesem seinem Hass und Kampf gegen Gott und seine Ordnungen kam ihm die Evolutionstheorie von Charles Darwin sozusagen „wie gerufen“. Nicht von ungefähr wollte er ihm ja den ersten Band seines Kapitals widmen (was Darwin aber ablehnte). Der Darwinismus stellt einen direkten Angriff auf die Bibel, auf die Schöpfung und vor allem die natürliche Gotteserkenntnis dar, die damit ausgehebelt werden soll, was durch die fast gleichzeitige Säkularisierung der Bildung durch die Liberalen und ihren Einfluss, nach und nach auch gelang.

    Marx wendete den Darwinismus aber auch auf sein Geschichtsverständnis an. Seine Klassenkampftheorie ist nichts weiter als materialistischer Sozialdarwinismus in radikalster Form als „Kampf ums Dasein“. Hitlers Rassenkampftheorie, die er von Gobineau und Chamberlain übernommen hatte, ist das nazistische Seitenstück dazu.

    Dies sind die Ausgangspunkte und Grundansätze des Marxismus und Neomarxismus. Der Gotteshass und Religionshass haben zum Ziel den Umsturz aller bestehenden Ordnungen, Werte, Maßstäbe, aller Moral und Religion, wie es auch ausdrücklich im Kommunistischen Manifest heißt. Ein zentrales Element darin ist die Auflehnung gegen jegliche Autorität, besonders gegen Eltern, da besonders die Väter, gegen Familie, gegen Tradition, gegen die Kirche, gegen den Staat, gegen das Privateigentum, gegen die Schöpfungsordnung überhaupt (gerade durch die Genderideologie). Daher wird jegliche Autorität von vornherein kritisch gesehen, hinterfragt, in Frage gestellt, während Anarchie und Anarchisten von vornherein positiv gesehen werden.

    Das hat weitreichende Auswirkungen: Zerstörung der Familie und des Volkes, nicht zuletzt durch Sexualisierung; Verherrlichung von Gewalt, Revolution, Aufruhr; Zerstörung des Individuums durch Vermassung, gefördert etwa heutzutage durch Digitalisierung in allen Bereichen, das Gläsernmachen des Bürgers, Transhumanismus, den Überwachungsstaat; Zerstörung der Religion, wie wir es an den ständigen Angriffen gegen das Christentum überhaupt und die Kirchen im Besonderen feststellen können, wobei jeglicher Skandal weidlich medial ausgeschlachtet wird (z.B. Missbrauchsskandal); Zerstörung der Nation und damit der Freiheit.

 

2. Neomarxismus:

    Der erste Weltkrieg mit den auf ihn folgenden Revolutionen und die Entwicklung in der Sowjetunion haben zur Weiterentwicklung des Marxismus im Neomarxismus geführt, der einerseits zwar auf Distanz zu der totalitären Sowjetunion ging, gleichzeitig aber in den Grundlinien und Zielen weitgehend mit ihr übereinstimmt. Mit dem Neomarxismus kommt es auch zur Abwendung von der Arbeiterklasse als dem Träger der Revolution, was nicht verwunderlich ist, da sie auch für Marx nur Mittel zum Zweck war, Hinwendung zu sogenannten „Minderheiten“, die nun zu revolutionären Zellen umfunktioniert werden sollen, um durch sie die Kultur- und Wertordnung umzustürzen, was besonders durch den Wokeismus und die Genderideologie als eine besonders Ausprägung des Wokeismus praktiziert wird. Angereichert wurde dies Gemisch noch durch das Hinzunehmen der Psychologie, vor allem des sexistischen Grundansatzes bei Sigmund Freud und Wilhelm Reich. Zwischenziel ist dabei, die kulturelle Hegemonie zu erringen, wodurch die öffentliche Meinung bestimmt wird (so die Strategie von Antonio Gramsci), Endziel der „neue Mensch“, wobei von zwei falschen Grundansätzen ausgegangen wird, nämlich zum einen, dass der Mensch angeblich gut sei, und zum zweiten, dass er sozusagen wie ein unbeschriebenes Blatt auf die Welt käme und nun durch Erziehung und Beeinflussung weitestgehend geformt und gesteuert werden kann, beides übrigens Ansätze, die bereits in der Aufklärung und der durch sie gelenkten französischen Revolution gescheitert sind.

 

3. Der Weg:

    Das, was für uns jetzt wichtig ist, ist der Weg, auf dem diese Ziele erreicht werden sollen, denn die Ausgangspunkte und Grundansätze zeigen sich in vielfältiger Weise in unserem heutigen Leben, das seit etwa den 1970er/80er Jahren mehr und mehr vom Neomarxismus durch die 68er und ihre Epigonen bestimmt ist, die durch den „langen Marsch durch die Institutionen“ – ein Teil dieses Weges – an die entscheidenden Machtstellen gekommen sind.

 

3.1. Die Zerstörung der Familie:

    Ein zentraler Ansatzpunkt seit Marx ist die Zerstörung der Familie als von Gott geordnete Grundzelle für Volk und Kirche. Diese Zerstörung wird vor allem durch die folgenden Maßnahmen erreicht:

a) Abbau der Moral, der Scham. Dieser Ansatz gewann vor allem durch die Psychoanalyse (Sigmund Freud, Wilhelm Reich) eine große Bedeutung und wurde von Marcuse weiter ausgebaut. Dies wurde flankierend, wenn vielleicht auch nicht so intendiert, unterstützt durch den unseligen, unwissenschaftlichen Kinsky-Report sowie die Sexualisierung der Gesellschaft in den 1960er Jahren (Oswald Kolle), was zur Freigabe der Pornographie als wichtigem Schritt zum Abbau der Moral führte, sowie zur Freigabe und Einführung der Pille, wodurch Sexualität und Kinderzeugung getrennt werden sollten. (Es ist nicht so, dass es gegen diese und andere Entwicklungen Mitte/Ende der 1960er und frühen 1970er Jahre nicht auch in der BRD Gegenkräfte gegeben hätte, Kritik, anfangs sogar noch von den Landeskirchen. Aber insgesamt waren diese Kräfte zu schwach. Politisch-ideologisch kam es nur in kleinen Kreisen (äußerste Rechte; Evangelikale; einige Lutheraner) zu einer intensiveren Auseinandersetzung, im Großen und Ganzen unterblieb sie. Dadurch konnte der „lange Marsch durch die Institutionen“ zu einem Erfolg der Neomarxisten werden. Von einem „Kulturkampf“ in dem Sinn, dass hier wirklich bedeutendere Kräfte gegen den Neomarxismus stehen würden, kann leider in der BRD nicht der Fall sein, ganz im Unterschied zur Entwicklung in den USA, wo nach dem zweiten Weltkrieg durch die auch vom Hearst-Konzern geförderten Evangelisationen Billy Grahams eine starke evangelikale Kraft entstand, die auch in der Öffentlichkeit Beachtung fand und findet, so dass es dort wirklich nennenswerte Gegenkräfte gibt.)

b) Freigabe der Abtreibung. Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei die faktische Freigabe der Abtreibung, also der Ermordung der Babys im Mutterleib, eine Forderung der Marxisten (einschließlich SPD) seit dem 19. Jahrhundert, eine der ersten Maßnahmen der Sowjetregierung nach der Oktoberrevolution und eine der Hauptursachen für den sogenannten „demographischen Wandel“. Dadurch wird außerdem hemmungslose, verantwortungslose Sexualität gefördert.

c) Frau aus Familie und Haushalt lösen. Ganz eng hängt damit eine weitere alte marxistische Forderung zusammen, nämlich die aus der Familie zu lösen, d.h. sie direkt oder indirekt zur Arbeit außerhalb des Hauses zu zwingen, damit sie so vom Mann unabhängig wird und ihr Hauptinteresse nicht mehr Mann, Kindern, Heim, Familie, Kirche gilt. Ein entsprechendes Gesetz gehörte mit zu den ersten Maßnahmen der Sowjetregierung nach der Revolution. Seit den 1960er Jahren wird daher von den linken Kräften gegen die Frau, die in erster Linie Mutter und Hausfrau ist Stimmung gemacht; man denke nur an den Streit um das Erziehungsgeld für Frauen, die für ihre Kinder zu Hause bleiben. Die Entwicklung der Löhne in den letzten Jahrzehnten ist auch derart gestaltet, dass heute ein Facharbeiter eine drei- oder gar vierköpfige Familie kaum noch allein ernähren kann. Wir treffen hier, wie auch an vielen anderen Punkten, auf die Komplizenschaft von Marxisten und Kapitalisten gegen Gottes Ordnung und die wahren Interessen des Volkes.

d) Angriff auf den Vater. Durch den Feminismus als Seitenstück des (Neo-)Marxismus ist auch die Verleumdung des Vaters vorangetrieben worden. Das hängt außerdem zusammen mit dem Hass der Marxisten auf Autorität überhaupt. Der Vater gilt, besonders gemäß der „Kritischen Theorie“ der Frankfurter Schule, als ein Hauptfeind, als Hort alles Bösen. Letztlich laufen diese Maßnahmen daraus hinaus, dass es weder richtige Frauen und Mütter, noch richtige Männer und Väter mehr geben soll, sondern alles angeglichen wird. (Übrigens gehört in diesen Bereich auch die Unsitte, Eltern, Schwiegereltern, Onkel, Tanten nur noch mit Vornamen anzureden, wodurch Autorität und Respekt untergraben wird.)

e) Genderideologie. Ein zentrales Stück des Neomarxismus ist die Genderideologie, die wiederum mit dem Wokeismus zusammenhängt, also dass Minderheiten als revolutionäre Zellen zum Umsturz der bestehenden Ordnungen, Maßstäbe und Werte eingesetzt werden. Ziel ist hier vor allem, die Schöpfungsordnung auszuheben und die Unterschiede der Geschlechter zu relativieren, ja, überhaupt die Bedeutung der Geschlechter und die Unterschiede von Mann und Frau zu nivellieren und zugleich das Geschlecht von den biologisch vorgegebenen Tatsachen zu lösen. Dies ist zu einem zentralen Punkt westlicher Politik seit den späten 1990er Jahren geworden, der in rücksichtsloser imperialistischer Politik von der BRD, der EU und den USA versucht wird, den Völkern Lateinamerikas, Asiens und Afrikas aufzuzwingen. Der verschwindende Teil an Intersexuellen (deren biologisches Geschlecht nicht eindeutig feststellbar ist) und echten Transsexuellen (bei denen biologisches Geschlecht und hormonell-geschlechtliche Ausrichtung differieren) wird dabei als Hebel benutzt. Das „Selbstbestimmungsgesetz“ der BRD ist ein typisches Beispiel, wie über Transgender versucht wird, die Geschlechtlichtkeit zu zerstören, die Eltern auszuhebeln, durch rechtlichen Terror Andersdenkende auf Linie zu bringen. Die katastrophalen psychischen und physischen Folgen für die Betroffenen werden bewusst ausgeblendet. (Viele andere Länder haben z.B. Pubertätsblocker für Minderjährige verboten.) Wohin das führt, zeigt nicht nur Kalifornien, sondern nun auch München, wo klammheimlich an den Schulen neue Regeln eingeführt wurden, die besagen, dass Kinder sich beliebig ihr Geschlecht wählen können, biologische Aspekte spielen bei der Definition des Geschlechts überhaupt keine Rolle mehr. Die Eltern sind darüber von den Lehrern nicht zu informieren. Die Lehrer haben die Kinder bei „Zweifeln“ am Geschlecht in diesen Zweifeln und Änderungswünschen zu bestärken; ein Hinterfragen und psychologisch-medizinisches Untersuchen solcher Phänomene (wie sie besonders durch die Propaganda bei Mädchen in der Pubertät in München massenhaft gestiegen sind) gilt als „Konversationstherapie“, was als „verboten“ eingestuft wird. Schutzräume für wirkliche Mädchen gibt es nicht mehr, Männer und Jungen, die sich als Frauen bzw. Mädchen bezeichnen, dürfen alle Mädchenräume betreten – und die wirklichen Mädchen dürfen sich nicht darüber beschweren.[1]

f) Rechtliche Aushebelung der biblischen Ehe. Auch rechtlich haben die neomarxistisch geprägten Regierungen der letzten Jahrzehnte (politische Couleur spielt da heute keine Rolle mehr) vieles getan, die Ehe als lebenslange Verbindung eines Mannes und einer Frau zu zerstören. Das fing Ende der 1960er Jahre an mit der Liberalisierung des Scheidungsrechts, der Aufhebung des Verkupplungsverbots. Dann kam die Zulassung der Propaganda für Homosexualität – heute durchzieht die LGBTQ-Propaganda alle sogenannten öffentlich-rechtlichen Sender – und schließlich die „Ehe“ für Homosexuelle. Die angestrebte „Verantwortungsgemeinschaft“ ist ein weiterer Schritt, alle möglichen Formen von Zusammenleben der Ehe faktisch gleichzustellen oder zumindest erst einmal beizugesellen. Die angestrebte Aufhebung des Ehegattensplittings ist ein weiterer Baustein in dem Bestreben, der traditionelle Ehe ihren besonderen Status zu nehmen.

Besonders das neue Abstammungsrecht stellt einen massiven Angriff auf die vorgegebene Ordnung von Ehe und Familie dar, da der Wert der biologischen Abstammung bewusst relativiert, ja, geradezu ausgehebelt wird, da der Vater z.T. gar nicht mehr erwähnt wird, dafür aber ein Kind mehrere Mütter oder mehrere Väter haben kann, die aber alle nicht seine eigentlichen, leiblichen sein müssen.[2]

Die Gefahr ist auch groß, dass trotz des Verbots durch die EU aus ideologischen und profitkapitalistischen Gründen Vorstöße zur Legalisierung der Leihmutterschaft unternommen werden.

g) Trennung der Kinder von der Mutter. Frühsexualisierung. Ganz typisch für den Marxismus ist das Bestreben, die Kinder so früh wie möglich von der Mutter, der Familie zu trennen, damit sie vom Staat erzogen und entsprechend ideologisch ausgerichtet, vor allem aber von ihrer Familie gelöst werden können[3]. Da der Druck auf die Frauen enorm groß ist zu arbeiten, haben wir daher bereits einen indirekten Kindergartenzwang (das Kanton Zürich hat auch schon den rechtlichen).

Ein weiterer Baustein dabei ist die Frühsexualisierung, die bereits im Kindergarten anfängt und dazu beitragen soll, die Scham zu zerstören, den Menschen zu Lustobjekt zu machen. Resultat einer solchen Erziehung sind unsichere Personen, die sich leicht totalitär lenken lassen. Damit werden von Gott vorgegebene Werte und Maßstäbe bewusst zerstört.

 

3.2. Die Zerstörung der Nation:

a) Die oben dargestellte Zerstörung der Familie trifft im Kern natürlich auch das Volk, die Nation, da sie auf der Familie gründet. Die Zerstörung der Nation ist bewusst gewollt und angestrebt von der EU und den sie bestimmenden linken Kräften, wie es durch Aussagen von Frans Timmermanns zur Massenzuwanderung vor einigen Jahren deutlich zu erfahren war. Denn nur so lässt sich ein zentralistischer EU-Apparat auf die Dauer durchsetzen.[4]

b) Zerstörung der Souveränität der Nationen. Die EU, wie sie derzeit konstruiert ist, baut darauf auf, dass die einzelnen Staaten immer mehr an Souveränität verlieren und mehr und mehr zu bloßen Bütteln einer übermächtigen, intransparenten EU-Kommission werden, die immer mehr Macht an sich zieht, so, wie auch der EuGH, entgegen seinem eigentlichen Auftrag, nur die Einhaltung der EU-Verträge zu überwachen, immer mehr Kompetenzen an sich gezogen hat und sich zu einem Art Verfassungsgericht über den nationalen Verfassungsgerichten machte, obwohl ihm das gar nicht zusteht. Je mehr das Einstimmigkeitsprinzip ausgehebelt wird, umso mehr werden die Nationalstaaten entmachtet. Die Änderungen an den EU-Verträgen, die angestrebt werden, würden der EU die Kompetenzen im Bereich Lebens- und Familienschutz, Bildung, Wirtschaft, Steuern, Rüstung übertragen. Die Initiatoren verweisen dabei auf das „Manifest von Ventotene“, das hauptsächlich von dem Kommunisten Altiero Spinelli stammt, das die Abschaffung der Nationalstaaten und auch sozialistische Einschränkungen im Eigentum vorsah.[5] Es ist dies das genaue Gegenteil von Subsidiarität und echter freiheitlich-demokratischer Ordnung, wie sie etwa von Hannah Arendt und Thomas Jefferson beschrieben wird, die nämlich die Hauptkompetenzen auf den unteren Ebenen ansiedeln und den oberen Bereichen nur sehr wenig Aufgaben zuteilen.

In ähnlicher Weise geht auch die UNO vor, die mit ihren Unterorganisationen, etwa der WHO, versucht, in die Nationalstaaten hineinzuregieren. Der Pandemievertrag würde faktisch zu einer Weltdiktatur der WHO führen, die willkürlich die unaufgebbaren Menschenrechte einschränken, Lockdowns verhängen, Maßnahmen anordnen könnte und anstrebt, in den Staaten für sich Büros zu errichten.

Auch Einrichtungen wie das Weltwirtschaftsforum in Davos, in der nicht zuletzt gerade auch Konzerne und Nichtregierungsorganisationen beteiligt sind, stehen gegen die Souveränität der Nationalstaaten und dienen der Macht eines international agierenden Establishments.

c) Zerstörung der Autorität. Indem jegliche Autorität von vornherein negativ gesehen, als kritisch zu hinterfragen dargestellt wird, wird der Staat an sich in Frage gestellt. Es ist nicht von ungefähr, wenn Staatssender wie das Deutschlandradio linksterroristische Organisationen wie die anarchistische Machnobande, die nach dem ersten Weltkrieg in der Ukraine ihr Unwesen trieb, verherrlichend darstellt. Es ist gewiss korrekt, dass jegliche Autorität aufgrund der Sünde der Kontrolle bedarf, aber sie ist andererseits auch in der gefallenen Welt notwendig und Gottes Ordnung.

d) Umschreiben der Geschichte. Es kommt nicht von ungefähr, dass in den letzten Jahren immer stärker versucht wird, die Geschichte umzuschreiben. Denn der Grundansatz des Neomarxismus ist ja, dass alle Geschichte böse ist. Daher wird nun so getan, als sei alles, was früher war, mindestens vor 1945, vielleicht sogar vor 1968, böse, schlecht, verkehrt gewesen. Es kommt zu einer völlig einseitigen Darstellung der Geschichte, bei der die negativen Aspekte, die ja durchaus auch vorhanden sind, und der Kolonialismus hat viele abscheuliche, verbrecherische Dinge hervorgebracht, man denke nur an die belgische Schreckensherrschaft im Kongo oder das Vorgehen Großbritanniens in Indien oder in Südafrika oder die imperialistischen Aggressionen der westlichen Staaten gegen China. Aber das ist eben nur eine Seite. Es wird völlig ausgeblendet, dass erst durch den Kolonialismus die enorme Entwicklung der Länder Lateinamerikas, Afrikas und Asiens möglich wurde. Es wird völlig ausgeblendet, dass die heidnischen Religionen auf Angst und Schrecken, z.T. mit Menschenopfern, aufbauen, dass einige, wie der Hinduismus und Buddhismus, überhaupt kein Gesundheitswesen kannten, da für sie Krankheiten Teil des Schicksals war, das man zu tragen hatte, um nur einige wenige Aspekte anzuführen. Viele Sprachen sind erst durch die Missionare überhaupt zu Schriftsprachen geworden.

Besonders extrem zeigt sich der Wokeismus, der sich in diesem Zusammenhang breit macht, wieder befeuert durch die Revolutionstheorie des Neomarxismus, nämlich sogenannte Minderheiten als revolutionäre Zellen einzusetzen. Das ist oft mit einem extremen Moralismus verbunden, der in keinem Verhältnis zu dem zumeist zutiefst inhumanen Vorgehen in der heutigen Zeit steht. Das wird deutlich etwa im Abändern von Straßennamen, weil deren Vertreter etwa mit den Kolonien zu tun hatten, oder irgendwann mal etwas gegen Juden oder Schwarze gesagt haben (was in ihrer Zeit aber nichts Außergewöhnliches war und außerdem nicht ihre Hauptbeschäftigung); oder weil man meint, sonst irgendjemand irgendwo zu verletzen. Das hat im Extremen in den USA und Großbritannien ja schon zu Angriffen auf Denkmäler geführt.

e) Ändern der Sprache. Wer die Sprache beherrscht, kann dadurch Menschen beherrschen. Und genau das wird nun versucht. Die Gendersterne sind ein Beispiel, wie die um sich greifende geistige Verdummung zum Prinzip erhoben wird. Dass es ein neutrales Maskulin gibt – und zwar in allen Kulturen und seit Jahrtausenden – soll plötzlich im Zeitalter des Feminismus und der Genderideologie nicht mehr gelten. Ebenso aber schreibt man vor, welche Ausdrücke nicht mehr verwendet werden sollten, weil sie irgendjemand verletzen könnten, oder weil sie mal in der Geschichte negativ verwendet wurden. All das hat eindeutig totalitäre Tendenzen und erinnert sehr stark an ähnliche Darstellungen in Orwells 1984. Übrigens auch die Behauptung im Blick auf Einsätze der Bundeswehr, es seien Friedenseinsätze, wenn es sich tatsächlich um Krieg handelt.

f) Massenmigration und „offene Gesellschaft“. Das Schlagwort der „offenen Gesellschaft“, das seit einigen Jahren herumgeistert und u.a. von George Soros propagiert wird (aber auch vielen anderen), einem Globalisten und Internationalisten, der versucht, die Identität der Nationalstaaten zu zerstören, richtet eindeutig gegen die nationale Identität der Völker, dagegen Zuwanderung bewusst zu steuern, sowohl was den Umfang, den Zeitraum als auch die Herkunft der Zuwanderer angeht. Es richtet sich auch dagegen, die nationale Identität, die durch Religion, Verfassung, Geschichte, Tradition, Brauchtum bestimmt wird, zu bewahren. Es ist ja nicht von ungefähr, dass im Blick auf Zuwanderer nicht mehr von „Assimilation“ gesprochen wird, also davon, dass sie mittelfristig im Staatsvolk aufgehen, Teil desselben werden, sondern nur noch von „Integration“, was nicht einmal näher umschrieben wurde, was aber letztlich doch wohl darauf hinausläuft, dass sie nicht eingegliedert werden in Geschichte, Tradition, Brauchtum, Lebensart des Staatsvolkes.

Die Massenmigration, wie sie seit einigen Jahren bewusst forciert wird, nicht zuletzt durch das gesetzeswidrige Handeln von Frau Merkel, übergeht bewusst die Tatsache, dass ein Volk, um in seiner Identität erhalten zu bleiben, in einer bestimmten Zeit immer nur eine bestimmte Anzahl Fremder aufnehmen kann. Besonders die Grünen wollen, das haben sie immer wieder gesagt, das deutsche Volk „aufmischen“, wollen seine Kultur, seine Art zerstören, kennen kein Vaterland und wollen auch keines. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass besonders Menschen aus einem Kulturkreis massenhaft in die europäischen Länder kommen, der mit unserer Kultur unvereinbar ist, der unsere freiheitlich-demokratische Ordnung nicht kennt, die auch gar nicht mit jener Kultur übereinstimmt, die keine freie, verantwortliche Persönlichkeit kennt, keine Trennung von Staat und Religion, keine wirkliche Religionsfreiheit, keine Gleichwertigkeit von Mann und Frau, um nur einige wichtige Punkte zu nennen. Die Auswirkungen, wie erhöhte Kriminalität, enorm gewachsener Antisemitismus, sind trotz für die Öffentlichkeit gefälschter Statistiken (die Polizei hat immer wieder von anderen Zahlen gesprochen) immer deutlicher zu spüren.

Dadurch, dass bereits seit 1945, nicht zuletzt auch forciert von Adenauer, der aus persönlicher Einstellung ein Gegner des alten Deutschland war, die Geschichte bewusst und massiv vernachlässigt wurde, durch die 68er und ihre Angriffe auf Autoritäten und Traditionen es zu einem Traditionsbruch etwa Anfang der 1970er Jahre kam, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Regierungen der 1950er und 60er Jahre nicht intensiv mit der NS-Zeit sich auseinandergesetzt haben, nicht bewusst auf dem Widerstand und seinen Idealen das Land erneuert wurde, ist eine Bevölkerung in der BRD herangewachsen, die letztlich keine nationale Identität mehr hat, kein wirkliches Geschichtsbewusstsein.

g) Globalisierung. Die Globalisierung ist nicht direkt ein Produkt des Neomarxismus, sondern auch eng verbunden mit dem brutalen Kapitalismus amerikanischer Prägung, dem es in erster Linie um Profite auf Kosten der Werktätigen und des Volkes geht. Damit einher geht dann rücksichtloser Abbau von Arbeitsplätzen, wenn sich im Ausland billiger produzieren lässt. Eine vaterländische Gesinnung ist nur bei den allerwenigsten Unternehmern anzutreffen. (Es muss allerdings auch bedacht werden, dass gerade die letzten Regierungen der BRD alles getan haben, um den Wirtschaftsstandort BRD so unattraktiv wie möglich zu machen und die Deindustrialisierung geradezu befeuert und forciert haben.) Die Globalisierung hat vor allem zur Stärkung der internationalen Konzerne geführt sowie Finanzhaie hervorgebracht, denen es einzig um Profite geht, die aber ganze Betriebe übernehmen, um sie entsprechend auszuschlachten und weiterzuverkaufen. All dies geht auf Kosten eines gesunden industriellen und gewerblichen Mittelstandes sowie echten Wettbewerbs und vor allem auf Kosten der Werktätigen und der nationalen Souveränität, da die Konzerne immer mehr dazu neigen, der Politik Vorschriften zu machen, bis hin zu Schiedsgerichten, vor denen die Konzerne Staaten verklagen können. Zur Globalisierung gehören auch die ungleichen Handelsverträge etwa der EU mit Afrika, die zur Vernichtung freien Gewerbes und freier Bauern vor Ort in Afrika führen oder ähnlicher Vorgehensweisen von Konzernen in Afrika und Asien.

Globalisierung heißt aber auch, dass Kreise wie das Weltwirtschaftsforum, in denen internationale Konzerne und ideologische Internationalisten zusammenarbeiten, in Verbindung mit der UNO und NATO darauf hinarbeiten, die Nationalstaaten immer mehr zu entmachten, um unter Schlagworten wie Klimakrise oder Armutsbekämpfung oder Pandemiebekämpfung internationalen Einrichtungen Macht zuzuschustern und so die Souveränität der Nationalstaaten zu beschränken.

h) Schleichende Enteignung. Die politisch ausgelöste und gewollte Hysterie wegen dem Klimawandel – den es immer gegeben hat, wie auch das Schmelzen und wieder Aufbauen von Gletschern – führt Stück für Stück zu einer immer stärkeren Vernichtung privaten Eigentums, verbunden mit einer immer höheren Staatsverschuldung (die BRD ist eines der am höchsten verschuldeten Länder weltweit, wenn man nicht nur die tatsächlich aufgeführten, sondern auch die durch Zusagen gemachten anstehenden Ausgaben, die nirgends aufgeführt werden, berücksichtigt), die dann zu einer weiteren Enteignung privaten Vermögens führen kann, während tatsächlich die Maßnahmen, etwa im Zusammenhang mit CO2, in keinem Verhältnis zu diesem Aufwand stehen (kaum ein Drittel Grad), wie seriöse Wissenschaftler festgestellt haben.[6] Zugleich zeigen die Maßnahmen einen immer umfassenderen Eingriff in alle private Lebensbereiche, wie dies gerade auch Klaus Schwab in seinem „Great Reset“ skizziert hat und auch die Ziele der „Smart City“ darlegen: Privateigentum soll immer mehr zurückgedrängt werden, ebenso die Entscheidungsfreiheit in vielen Lebensbereichen; faktisch läuft alles auf eine umfassende Kollektivierung der Menschen und des Lebens hinaus, übrigens genau das, was schon im Kommunistischen Manifest prognostiziert wurde.[7] [8]

 

3.3. Zerstörung der Kultur:

a) Kulturelle Hegemonie. Das Verhalten der Arbeiterklasse im ersten Weltkrieg war für die Marxisten eine Katastrophe, da sie erkennen mussten, dass die Werktätigen sich mit ihrem Vaterland solidarisierten und nicht im großen Stil streikten. Antonio Gramsci zog daraus den Schluss, dass man die „kulturelle Hegemonie“ erlangen müsse, d.h. in die Lage versetzt werden müsse, die öffentliche Meinung entsprechend zu manipulieren, zu lenken, dass sie, ohne dass die Masse es wirklich begreift, die (neo-)marxistische Denkweise übernimmt. Die Erlangung der kulturellen Hegemonie stellt daher ein Kernstück der neomarxistischen Vorgehensweise dar. Diese Rubrik hängt daher auch eng zusammen mit der Zerstörung der Freiheit.

b) Infiltration aller relevanten Organe. Um die besagte kulturelle Hegemonie zu erreichen und die bestehende Kultur mit ihren Traditionen, ihren Denkweisen, ihren Werten zu zerstören, wurde und wird eine mehrgleisige Strategie gefahren, die auch unter den anderen Punkten schon angezeigt wurde. Zum einen wurden die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, vor allem die beiden Weltkriege, als Ergebnisse der christlich-jüdisch geprägten abendländischen Kultur dargestellt, als Resultate des Nationalstaates, als Produkte der Autorität der Familienväter und der bürgerlichen Familie. Es muss dabei allerdings auch gesagt werden, dass das Bürgertum vor allem nach dem zweiten Weltkrieg in der Aufarbeitung der Ursachen dieser Katastrophen völlig versagt hat, nicht nur, aber gerade auch in der BRD, wo die Adenauer-CDU geradezu mit der Parole angetreten ist, das Vergangene ruhen zu lassen, sich nicht mit dem Vergangenen intensiv zu beschäftigen und nur nach vorne zu sehen – und dabei sehr viele tiefbraune Personen in seinen Reihen hatte, die von den Amerikanern geduldet wurden, da sie, diese Personen, von ihnen, den Amerikanern, abhängig waren und ihnen gefügig, wie etwa die Organisation Gehlen. Dabei wäre eine Erneuerung gerade auf den alten Traditionen, wie sie auch den Widerstand geprägt hatten, auf den Idealen des konservativen, christlichen und sozialistischen Widerstandes möglich gewesen mit gleichzeitiger gründlicher Aufarbeitung des Vergangenen.

Dem Neomarxismus wurde von verwandten Kreisen sozusagen vorgearbeitet, vor allem dem Rock ‘n Roll, der sich als Rebellion gegen die bestehende Ordnung, die bestehende Gesellschaft verstand, bewusst zu einer Enthemmung führte und damit zu einer Sexualisierung und der Zerstörung der Familie vorarbeitete. Dies ging über in die Musikszene der 1960er Jahre, einer Vermischung von Rock und Jazz und vor allem einer immer stärkeren Verbindung zum Okkulten, womit die Querverbindungen zum Marxismus deutlich werden. Ein weiteres Seitenstück stellt der Abbau der Moral, die Sexualisierung der Gesellschaft durch den unwissenschaftlichen Kinsky-Report sowie die Literatur von Oswald Kolle dar, was dann auf politischer Seite letztlich zur Freigabe der Pornographie führte. Diese Elemente, verbunden mit der geistig-geistlichen Leere, die weithin nach 1945 herrschte, und dem nicht zuletzt durch die Medien weithin übertragenen, sinnlosen und vielfach verbrecherischen Vietnamkrieg, haben dann dazu geführt, dass seit der Mitte der 1960er Jahre die neomarxistischen Kreise um die Frankfurter Schule die Unzufriedenheit in ihre Bahnen lenken und die sogenannte 68er Bewegung auslösen konnte, die dann ihren „langen Marsch durch die Institutionen“ antrat, um eben die hegemoniale, und so auch politische, Hegemonie zu erlangen, die sie heute hat. (In den USA lief es trotz allem etwas anders, da dort, gefördert aus antikommunistischen Motiven zunächst besonders durch die Hearst-Medien, Billy Graham mit seinen Evangelisationen in die geistlich-geistige Leere stieß und mittelfristig dadurch ein geistig-geistlich-kulturelles Gegengewicht aufbaute, auch nicht unproblematische Seitenentwicklungen wie die Jesus People integrieren konnte, und damit die Lage zumindest zeitweise in den USA besser war als in den anderen westlichen Staaten.)

Was hieß und heißt das konkret? Die Neomarxisten sind in die Verlage, vor allem die Schulbuchverlage, gegangen, in die Medien – heute ist der ganz überwiegende Teil der Medienschaffenden, vor allem der Journalisten, links –, sowie in den Schulbetrieb, um die Pädagogik zu übernehmen, dann in die Universitäten und in die Parteien. Es gibt heute kaum noch konsequent christlich-konservative Medien in der BRD, die wenigen, die es gibt, führen ein Nischendasein und sind kaum bekannt. Auch Blätter wie die Frankfurter Allgemeine sind inzwischen fast vollständig auf Einheitskurs umgeschwenkt, andere, wie die Welt, bringen ab und an noch kritische Artikel. Vor allem die öffentlich-rechtlichen Medien sind heute voll von LBGTQ-Propaganda, die Lebensweise dieser Kreise wird als normal, als weit verbreitet dargestellt; Widerstand, den es z.T. auch innerhalb der Einrichtungen gibt, wird rücksichtslos unterdrückt oder durch Entlassungen gebrochen. Der an sich schon umstrittene, und im Rahmen der Sexualisierung des Lebens von der ersten großen Koalition eingeführte Sexualkundeunterricht ist heute Motor zur Frühsexualisierung der Kinder und Durchsetzung der LGBTQ-Propaganda in den Schulen. Diesen Kreisen wird von den Landesregierungen freier Zugang zu den Schulen ermöglicht – auch in CDU- oder CSU-regierten Ländern (das Familienbild der CDU/CSU ist eindeutig neomarxistisch und Welten von der biblischen Ordnung entfernt).

c) „Offene Gesellschaft“, Multi-Kulti. Die schon bei der „Zerstörung der Nation“ angesprochene „offene Gesellschaft“ steht in engem Zusammenhang mit der vor allem von den Grünen und etlichen Linken propagierten „Multi-Kulti-Gesellschaft“, von der früher sowohl Helmut Schmidt als auch zeitweilig Angela Merkel deutlich sagten, dass sie nicht praktikabel ist. Sie stellt einen eindeutigen Angriff auf die bestehende Kultur dar, mit dem Ziel, sie auszulöschen, was ja durchaus das Ziel der neomarxistisch geprägten Grünen ist.

c) Verharmlosung des Islam. Mit dieser propagierten „offenen Gesellschaft“ hängt auch die Verharmlosung des Islam zusammen, der, im Unterschied zum Christentum, von Linken und Grünen ja geradezu hofiert wird. Es wird weithin nicht begriffen, dass es keinen wirklichen Unterschied zwischen Islam und politischem Islam gibt, da der Islam per definitionem immer politisch ist, da er gar keine Trennung von Staat und Religion kennt, sondern Muslime immer einen islamischen Staat anstreben; für sie gibt es nur die Umma, die Gemeinschaft. Der Islam kennt nicht den christlich-abendländischen Persönlichkeitsbegriff und daher auch nicht den christlich geprägten westlichen Freiheits- und Demokratiebegriff. Ein „liberaler Islam“ oder „Euroislam“ hat weder etwas mit Koran noch mit Hadithen oder Scharia zu tun und wird von der Masse der Moslems nie anerkannt werden; ähnliche Versuche der Briten in Indien sind ebenso gescheitert.

 

3.4 Zerstörung der Religion:

a) Darwinismus. Der Marxismus gründet nicht zuletzt im Gotteshass und ist daher bestrebt, die Religion (und damit auch die Kirche) auszulöschen. Der Darwinismus, der etwa gleichzeitig mit dem Marxismus aufkam, ist kein Produkt des Marxismus, aber ist von ihm sofort als geistesverwandt erkannt worden (Marx wollte Darwin ja den ersten Band seines „Kapitals“ widmen). Marxismus ist ins historische und soziale Extrem umgesetzter Kampf ums Dasein. Vor allem aber stellt der Darwinismus mit seiner Leugnung der Schöpfung Gottes einen massiven Angriff auf die Bibel selbst sowie die natürliche Gotteserkenntnis dar, die damit in einem entscheidenden Punkt eliminiert werden soll. Der Darwinismus ist heute auch in allen westlichen Staaten fast durchweg so etwas wie Staatsideologie; besonders in der BRD werden alle anderen Ansätze geradezu verdammt. Auch in den Schulen ist er, obwohl bloß eine Theorie und keineswegs bewiesen, sondern vielmehr mit sehr vielen Fragezeichen und Problemen versehen, Lehrinhalt, so, als ob er absolut bewiesen sei. Linke Kreise versuchen immer wieder, jegliche Alternativen zur Evolutionstheorie aus dem Unterricht fernzuhalten (ich erinnere an die Auseinandersetzungen in Hessen um den dortigen Biologieunterricht gemäß Lehrplan, der auch die Erwähnung des Schöpfungsmodells ermöglicht).

b) Liberalismus und „religionsloser Staat“. Eine weitere Schützenhilfe bekam und bekommt der Marxismus vom Liberalismus, der nicht nur die Trennung von Kirche und Staat fordert, sondern den „religionslosen Staat“ propagiert, was tatsächlich eine Illusion ist, da jeder Staat, wie das auch der Bundesrichter Ernst-Wilhelm Böckenförde einmal formulierte, von Voraussetzungen lebt, die er nicht selbst geschaffen hat.[9] Ein jeder Staat, eine jede Politik baut auf irgendwelchen Werten, Maßstäben, Grundsätzen auf. Die Frage ist nur, woher er sie bezieht. (Es wird zumeist völlig ausgeblendet, jetzt auch zumeist in den USA, dass die Vereinigten Staaten zwar in erster Linie von Deisten und Freimaurern gegründet wurden, dass sie aber dennoch vom Christentum geprägt und sich dessen auch bewusst waren und die USA daher bewusst auf den Maßstäben und Werten des Christentums aufgebaut haben wollten.[10]) Seit der Aufklärung wird versucht, das Christentum dabei auszuschalten. Der erste Großversuch war die Französische Revolution, mit verheerenden Folgen, furchtbarem Terror, Unmengen an Toten. Die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts sind eine weitere Folge der Entchristlichung der Völker. (Die amerikanische Revolution hatte eine völlig andere Einstellung zum Christentum, was einmal separat behandelt werden sollte.) Mit der Entchristlichung geht einher, dass absolute Werte geleugnet werden, alles wird relativiert, auch alle Werte und Maßstäbe sollten immer wieder neu „im Diskurs“ festgelegt werden, wie es die 68er gefordert haben. Dass das übrigens auch die eigentlich doch unverlierbaren Menschenrechte betrifft, haben wir in der Coronazeit gesehen, als die Menschenrechte von den Machthabern sehr schnell zur Disposition gestellt wurden, so, als hätten sie diese großzügig den Menschen verliehen und könnten sie ihnen jederzeit wieder nehmen. Da auch die Politiker um die Problematik des „religionslosen Staates“ wissen, ist die Gefahr einer „Zivilreligion“ durchaus gegeben.[11] Die „Leitkultur“, von der zuweilen die Rede ist, weist etwa in diese Richtung. Als Christen sind wir aufgerufen, uns für eine Staatsordnung auf der Grundlage des Naturrechts als des von Gott vorgegebenen ewigen Rechts einzusetzen, letztlich eine Umsetzung der Zehn Gebote im öffentlichen Bereich. Hier handelt es sich um Maßstäbe, die nicht nur für Christen, sondern nach Gottes Willen für alle Menschen verbindlich sind, auch wenn sie in den von Gott abgefallenen Religionen durch die Sünde vielfach verschüttet, verbogen, unscharf sind.

Mit dem Liberalismus und der Forderung des religionslosen Staates kam es auch zur Verstaatlichung der bis dahin unter kirchlicher Leitung und Aufsicht stehenden Schulen und damit zur Säkularisierung des Schulwesens, mit der verheerenden Auswirkung, dass das Christentum immer mehr aus dem Unterricht verschwand. Forderungen nach einer „freien Schule im freien Staat“, was eine christliche Schule meinte, wie Friedrich Wilhelm Dörpfeld sie formuliert hatte, konnten sich schon im Kaiserreich nicht mehr durchsetzen. Die evangelische Kirche hat es über Jahrzehnte versäumt, im großen Stil eigene Schulen aufzubauen, um so zu einer echten Alternative für die Staatsschulen zu werden. Seit den 1970er Jahren werden zwar vermehrt christliche Schulen verschiedenster Prägung gegründet, die aber, was die Menge angeht beim Vergleich aufs Ganze, ein Tropfen auf den heißen Stein sind (ganz im Unterschied etwa zu den Niederlanden).

c) Herausdrängen der Religion aus dem öffentlichen Bereich. Der „religionslose Staat“ muss konsequenterweise als Ziel haben, die Religion aus dem öffentlichen Bereich zu verdrängen. Denken wir nur an die Forderungen des Herrn Martin Schulz als Spitzenkandidat der SPD bei Europa- und Bundestagswahlen oder auch an die absurde Vorgehensweise, dass ein Elternpaar ausreicht, um gegen ein Kreuz im Klassenzimmer zu klagen, selbst wenn alle anderen Eltern es wollen. Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Dabei ist es laut Grundgesetz ja so, dass es eine konsequente Trennung von Kirche und Staat in der BRD bisher gar nicht gibt. (Der Begriff steht übrigens auch nicht in der US-Verfassung oder deren Zusätzen, sondern in einem privaten Brief von Thomas Jefferson. Und er bedeutete für die USA, wie die Gründerväter sie sahen, auch nicht, das Christentum ins Private abzuschieben, sondern nur, dass es keine Staatskirche gibt und die USA auch keine Theokratie, kein Kirchenstaat werden dürfen.)

Die Realität aber ist so, dass die von den neomarxistischen Kreisen geförderte Multi-Kulti-Gesellschaft benutzt wird, um das Christentum zu einer Religion neben anderen zu machen und daher etwa christliche Feiern in öffentlichen Einrichtungen immer mehr entweder zweckentfremdet werden (St. Martinstag als „Lichterfest“) oder ganz abgeschafft (Weihnachtsfeiern) und christliche Symbole in öffentlichen Einrichtungen von einigen untersagt werden (Weihnachtsbaum in Kindergarten oder Schule).

In diesen Bereich gehört auch, ebenso wie in den später noch zu behandelnden der Zerstörung der Freiheit, dass immer wieder christlichen Studentenvereinigungen Räumlichkeiten in den Universitäten für Veranstaltungen verweigert werden, teilweise werden Studentenvereinigungen an den Unis gar nicht zugelassen, wie das der studentischen Lebensrechtsbewegung ProLife Europe sowohl in Regensburg wie auch in Heidelberg passiert ist, da solche Zulassungen durch die oftmals linksextrem ausgerichteten Astas zu geschehen hat.

d) Angriffe gegen Kirchen in den Medien. Die Darstellung der Kirchen in den Medien, Rundfunk wie Fernsehen, ist fast durchweg negativ, sehr selten, dass es objektive Sendungen gibt. Dabei geht es nicht nur um den von den Kirchen selbst mit zu verantwortenden Missbrauchsskandal, sondern auch um die Art und Weise, wie er behandelt wird. Da die Römer die Sache äußerst ungeschickt angegangen sind und dazu noch jedes Bistum für sich die Aufarbeitung durchführt, schlachten die Medien das bei jedem Bistum, wenn es zu einer öffentlichen Stellungnahme kommt, erneut und breit aus. Dass die Missbrauchsdimension im Sport oder in den Schulen, besonders den einschlägigen der Kentler-Pädagogik, mindestens so groß wenn nicht weitaus größer ist, kommt in der breiten Öffentlichkeit gar nicht an, da diese Bereiche zwar nicht völlig verschwiegen, aber, verglichen mit den Vorkommnissen in den Kirchen, eher am Rande dargestellt.

Dazu kommen Sendungen, die bewusste Angriffe gegen konservative Christen darstellen. Erst im Juli kam z.B. auf Arte (einem gemeinsam mit Frankreich betriebenen Sender, der von seiner Grundausrichtung eher christentumsfeindlich ist) eine Sendung mit dem Titel „Armageddon – die Evangelikalen und die letzte Schlacht“, in der anhand eines US-Predigers und seiner Organisation „Christians United for Israel“ behauptet wird, aufgrund von deren Endzeitideologie und ihrem Einfluss auf die Politik der USA und Israels seien sie mitverantwortlich, dass es im Nahen Osten keinen Frieden gäbe. Das ist alles völlig absurd, da der Einfluss dieses einzelnen, inzwischen ziemlich alten, Predigers völlig übertrieben wird, die Politik der USA seit Jahren, unabhängig von Parteizugehörigkeit der Präsidenten, sich keineswegs an dessen Vorstellungen orientiert, Netanjahu zwar gerne dessen Geld und Propaganda annimmt, aber sich ansonsten auch nichts von ihm vorschreiben lässt. Zudem blendet die Sendung völlig aus, dass dieser Prediger, John Hagee, überhaupt nicht für „die Evangelikalen“ steht, vielmehr durchaus sehr umstritten ist und es sehr unterschiedliche Endzeitlehren unter den Evangelikalen in den USA gibt, wie etwa das Buch von Graf und Stuhlhofer dargelegt hat. Das Ziel ist nicht wirklich Information, sondern die realitätsferne Behauptung, konservative Christen, vor allem Evangelikale, seien Extremisten und Friedensfeinde und daher gefährlich; außerdem hätten sie einen großen Einfluss auf die Politik. Ähnliche Filme laufen auf Arte des Öfteren (etwa auch zu Billy Graham, dem dann vorgeworfen wird, dass durch seine Erfolge Evangelikale Einfluss auf die Politik in den USA bekommen hätten – wobei der tatsächlich eher beschränkt ist; aber jede Weltanschauung, die Anhänger gewinnt, bekommt über sie, wenn sie umfangreich sind, Einfluss, das ist normal und sollte nicht als Vorwurf konstruiert werden).

Ähnliche Angriffe kommen auch von staatlicher Seite, bzw. von Medien, die mit dem Placet des Staates, z.B. dem (CDU-geführten) Ministerium für Kultur und Wissenschaft in NRW, veröffentlicht werden. Als Beispiel nenne ich ein sogenanntes „Gutachten“ von Dr. Jobst Paul mit dem Titel: Religion und Macht[12], in dem er behauptet, dass konservative Christen, vor allem Evangelikale, als Gegner der Genderideologie und allem, was daraus folgt, für Diskriminierung seien, antidemokratisch, alte Machtstrukturen wieder zurückhaben wollten, in Verbindung mit Rechtsextremen stünden, durch ihre Ansichten Rechtsterroristen beflügelten, mit Putin in Verbindung stünden und politischen Einfluss ausüben würden. Angeführt werden dann etwa die Lebensrechtsbewegungen und die Evangelische Allianz. Letztere ist ja nun wahrlich nicht theologisch konservativ, die meisten mit ihr verbundenen Kirchen sind inzwischen eher als liberal zu bezeichnen.

Solche öffentlichen Darstellungen sind eigentlich eher Volksverhetzung und stacheln zum Hass gegen konservative Christen auf. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sie als Grundlage dienen sollen, um mittelfristig gegen konservative und bibeltreue Christen massiver vorzugehen, durch Verbote, Verfolgung usw.

Damit hängen dann auch gezielte Angriffe gegen konservative Pastoren zusammen, wie etwa P. Latzel in Bremen, allerdings z.T. auch durch ungeschickte Äußerungen derselben mit verursacht, dann aber weidlich von der Gegenseite ausgeschlachtet, zu der auch die extrem linkslastige grün-rote Religionsvereinigung EKD zu zählen ist.

e) Leugnung absoluter Werte. Mit diesen Angriffen auf das Christentum ist verbunden, dass, im Gegensatz zu früher, heute die Gültigkeit absoluter Wahrheit, Werte und Maßstäbe geleugnet wird, ganz klar eine Folge des Neomarxismus, der ja genau dieses Ziel verfolgt[13]. Das von einigen angestrebte „Weltethos“ ist dann ein von Menschen zusammengeschusterter Katalog, der jederzeit änderbar ist und, damit müssen wir rechnen, als Waffe gegen bibeltreue Christen verwendet werden wird, weil wir uns diesem „Weltethos“ nicht werden anschließen können.

 

3.5. Zerstörung der Freiheit – Marsch in den Totalitarismus

a) Infragestellung der Grundrechte. Es sollte uns allen sehr zu denken geben, wie in der Corona-Zeit die eigentlich als unaufgebbar, unverlierbar proklamierten Menschenrechte plötzlich von den Regierenden als Verfügungsmasse angesehen wurden, mit denen sie nach Gutsherrenart umspringen könnten, so, als seien es keine den Menschen als Menschen zukommenden Rechte, sondern Zugeständnisse, die der Staat gewähren könne, wann, in welchem Umfang und wem er wolle. Vergessen wir auch nicht, dass es bei den Grünen schon Stimmen gab, die solche Grundrechtseinschränkungen auch unter dem Deckmantel des Klimawandels gefordert haben. Hatte man zu meiner Zeit noch in der Schule gelehrt, dass die ersten 21 Artikel des GG nicht aufhebbar seien, als Lehre aus 1933, sieht die Realität heute völlig anders aus.

b) Fortschreitende Zentralisierung. All das wird seit vielen Jahren begleitet durch eine zunehmende Zentralisierung, sowohl in der BRD als vor allem in der EU, die ja überhaupt nicht am Prinzip der Subsidiarität orientiert ist, sondern immer mehr Funktionen an sich zieht. Es ist gut zu beobachten, dass mit jeder Änderung der Verfassung seit dem Kaiserreich der Zentralismus zugenommen hat. Zentralismus, das können wir bei Hannah Arendt und Thomas Jefferson, einem der Gründerväter der USA, nachlesen, ist ein Todfeind der Freiheit, der Demokratie. Um Freiheit zu gestalten und zu erhalten ist es nötig, dass der Staat von unten nach oben aufgebaut ist, dass gerade die unteren Bereiche die hauptsächlichen Kompetenzen haben, die nächst höheren immer nur das delegiert bekommen, was die unteren tatsächlich nicht selbst ausführen können – und dass die unteren Bereiche bei allem, was sie betrifft, auch wirklich ein Mitspracherecht haben. Bedenken wir, dass im Kaiserreich bis 1917 z.B. die Finanzhoheit noch bei den Ländern lag. Würde z.B. die EU nach solchen Kriterien geordnet, gäbe es weniger Streit mit dem Kurs einzelner Länder, weil sich die EU da nicht einzumischen hätte, sie überhaupt auch viel weniger bestimmen könnte, was auch Konfliktpotential abbaut, und Großbritannien wäre wahrscheinlich noch dabei.

Damit ist verbunden, dass der Staat immer mehr Aufgaben und Kompetenzen an sich zieht. Wenn wir wieder von den Gründervätern der USA ausgehen, so ist es die Hauptaufgabe des Staates, Freiheit, Leben und Eigentum zu schützen. Wenn wir dies vom christlichen Standpunkt konkretisieren heißt dies, dass der Staat die Freiheit des Bürgers, besonders seine Religions-, Meinungs- und Bewegungsfreiheit zu schützen hat; das Leben in jeder Phase und davon ausgehend auch die (Rahmen-)Bedingungen zu schaffen hat, dass die Ansprüche der Menschen, die ihnen als Geschöpfe Gottes zustehen, erfüllt werden können, nämlich auf Nahrung, Kleidung, Wohnung, Bildung, Rechtssicherheit, sowie Ehe und Familie besonders zu schützen. Außerdem hat er das sozial verantwortete Eigentum zu schützen und damit verbunden sozial verantwortetes Wirtschaften und auch dafür die entsprechenden Bedingungen zu schaffen und gegen Wucher, Ausbeutung, Monopole, Oligopole, Konzerne vorzugehen. Vieles davon gelingt am Besten, wenn den Bürgern und ihren eigenen genossenschaftlichen Einrichtungen die Möglichkeit gegeben wird, für diese Bedürfnisse, Ansprüche zu sorgen.

c) Einschränkung der Meinungsfreiheit. In den letzten 50 Jahren ist die Meinungs- und Religionsfreiheit in immer stärkerem Maß eingeschränkt worden. Das sollte nicht verwundern, denn es liegt genau auf der Linie der „repressiven Toleranz“, wie Herbert Marcuse das nannte, nämlich dass die linken Kreise freie Meinung nur noch in ihrem kleinen Spektrum zulassen; alles, was ihnen nicht folgt, wird diffamiert als reaktionär, rückschrittlich, diskriminierend, friedensfeindlich usw. Genau das erleben wir heute. In den 1990er Jahren hob die Kohlregierung den § 175 StGB gegen die Homosexuellen auf. Heute ist es so, dass solche, die Homosexualität, wie die Bibel es sagt, als Sünde ansehen, als „homophob“ bezeichnet werden, d.h. sie werden ausgegrenzt, als geistig krank dargestellt, denn sie hätten angeblich eine „Phobie“. Ähnlich geht es denen, die die Problematik des Islam klar beim Namen nennen, für eine Beschränkung muslimischer Einwanderung und Einbürgerung sich einsetzen (wie es übrigens einst auch der Bundesrichter Böckenförde vertrat, damit die freiheitlich-demokratische Grundordnung erhalten werden kann[14]), sie werden als „islamophob“ bezeichnet. Kritische Veranstaltungen, etwa zum Islam oder zur Genderideologie können z.B. nicht stattfinden, weil bestimmte Gruppen dagegen mobil machen und diejenigen, die Räume zur Verfügung stellen, unter Druck setzen, die Referenten öffentlich diffamiert werden.

In diese Richtung ging auch ein Artikel in der taz nach der Bundestagung der FeG 2019, als diese Freikirche sich noch deutlich gegen die Homo-Ehe aussprach und die linke Zeitung dann die Frage aufwarf, ob die Haltung der FeG wohl noch mit dem Grundgesetz vereinbar sei.[15] Wir müssen als Christen damit rechnen, dass die biblischen Maßstäbe nicht mehr mit dem, ideologisch angepassten, Grundgesetz vereinbar sind. Das gilt es zu ertragen, denn wir haben Gott mehr zu gehorchen als den Menschen, Apg. 5,32.

Die zunehmende Unfähigkeit in diesem Staat, andere Meinungen auszuhalten, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, hat die Diskussion um Äußerungen von Palästinensern und ihren Sympathisanten nach dem 7. Oktober 2023 gezeigt. Ich lehne die Haltung der Palästinenser und ihrer Sympathisanten konsequent ab und stehe ganz auf Seiten Israels im Ringen darum, die Hamas auszulöschen. Aber ich gestehe der anderen Seite zu, ihre Meinung zu vertreten, so lange nicht offen zur Gewalt aufgerufen wird. Es ist daher unerträglich und undemokratisch, wenn gegen solche gegenläufige Meinungen gleich nach Sanktionen, Strafen, Staatsanwalt gerufen wird. Überhaupt wurde die veröffentlichte Meinung in der BRD in den letzten 50 Jahren weit nach links verschoben und dadurch auch das als noch „erlaubt“ geltende Fenster der Meinungen, so dass vieles, was vor 50 Jahren als bürgerlicher Mainstream galt, heute als rechtsextremistisch diffamiert wird.[16]

Wie öffentliche Meinung gelenkt wird, zeigt sehr deutlich der Ukrainekonflikt. Ausgelöst wurde er durch die Weigerung der EU (wahrscheinlich auf Druck der USA), der Ukraine ein Assoziierungsabkommen zuzugestehen, wenn sie gleichzeitig auch so eines mit Russland abschließt. Die Unruhen auf dem Maidan und anderen Orten der Ukraine hatten ein Ausmaß, das kein anderer demokratischer Staat geduldet hätte. Die Regierung in der Ukraine war aus freien Wahlen hervorgegangen, passte aber dem Westen, vor allem den USA, nicht in den Kram. Während der Unruhen kam es auch zu Todesfällen, für die in den westlichen Medien der Regierung sogleich die Verantwortung zugeschoben wurde. Als es schließlich zu einem Abkommen kam, das kaum ein paar Stunden hielt, und so jemand wie der Kiewer Bürgermeister Klitschko sich dagegen stellte, wurde dies in westlichen Medien, wie Deutschlandradio, sogleich begrüßt. Nach dem putschmäßigen Regierungswechsel war plötzlich von einer Untersuchung der Todesursachen bei den Unruhen keine Rede mehr, vor allem nachdem die Wahrscheinlichkeit immer deutlicher im Raum stand, dass sie von Seiten der Aufrührer getötet wurden. Die weiteren Vorgänge, die dann zu den Unruhen in den Ostgebieten der Ukraine führten, wurden nur ungenügend, teilweise dargestellt, so dass die wahren Gründe, warum daraus ein bewaffneter Konflikt wurde, in den offiziellen Medien kaum heraus kam. Immerhin ist in den weiteren Jahren bis 2022 in nicht wenigen Medien versucht worden, die Ursachen für die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen herauszuarbeiten – das hat schlagartig mit dem 24.02.2022 aufgehört. Schon im Vorfeld gab es nur gefilterte Nachrichten, da der dem russischen Aufmarsch vorangehende ukrainische praktisch gar nicht erwähnt wurde. Dass jegliche diplomatische Lösung vom Westen systematisch verhindert wurde, konnte nur der merken, der bereit war, die Nachrichten darüber etwas kritischer aufzunehmen. Seit dem 24.02.2022 wird in allen Medien, selbst irgendwelchen Verbandsfachzeitschriften, nur noch vom „Angriffskrieg“ gesprochen, ein Phänomen, das sehr an den Hitlerstaat und die DDR erinnert. Überhaupt findet man Beschäftigung mit den Hintergründen des Konflikts nur noch in alternativen Medien. Personen, die öffentlich eine andere als die offiziell gewollte Meinung vertreten, werden diffamiert als „Putinversteher“, als solche, die der Verteidigung der Freiheit im Weg stehen usw. Überhaupt wurde der Krieg sehr schnell hochstilisiert zu einem Krieg zur Verteidigung des Westens, der Demokratie, der Freiheit, obwohl es um all das gar nicht geht, die Ukraine als ein hochkorruptes Gebilde, in dem die hauptsächlichen Oppositionsparteien verboten sind, der Minderheitenschutz faktisch abgeschafft, die Kirchen immer mehr zum Anhängsel der staatlichen Politik werden, auch gar nicht für so etwas stehen kann.

Ähnliches haben wir schon während der von Frau Merkel initiierten Massenmigration ab 2015 sowie während der Corona-Zeit erlebt: Wer nicht die offizielle Meinung vertrat, wurde als Extremist, als Verschwörungstheoretiker abgetan; selbst friedliche Demonstranten wurden in der Coronazeit teilweise brutal niederschlagen; unter dem Begriff „Staatsdeligitimierung“ wurde ein neuer Straftatbestand geschaffen, der faktisch jegliche Kritik an Regierungsmaßnahmen unter Strafe stellen kann und ein Gummibegriff ist, wie wir ähnliches eigentlich aus der Sowjetunion kannten. Denken Sie daran, wenn Sie den Begriff „Verschwörungstheorie“ hören, dass er vom CIA geschaffen wurde, um diejenigen zu diskreditieren, die es wagten, Zweifel an der offiziellen Darstellung der Ermordung John F. Kennedys zu äußern.

Wokeismus und Cancel-Culture gehen genau in diese Richtung und sind Waffen, die eingesetzt werden, um eine andere als die Meinung der dominierenden Minderheit oder die offiziell vorgegebene Meinung auszugrenzen, wenn nötig auch zu kriminalisieren (eben z.B. unter dem Schlagwort „Staatsdeligitimierung“). Das hängt zusammen mit dem Umschreiben der Geschichte, betrifft aber auch jeden Umgang mit kritischen Themen, sei es Islam, Genderideologie, Trans-Menschen, Kolonialismus, Massenmigration, nationale Identität o.ä.[17]

Es gibt auch zu denken, dass Herr Maaßen abgesetzt wurde, nicht weil er die Unwahrheit gesagt hatte, sondern weil die Wahrheit über die Vorgänge bei den Demonstrationen in Chemnitz einer tausende von Kilometern davon entfernten Bundeskanzlerin nicht passte. Ebenso gibt es zu denken, dass der Verfassungsschutz jetzt in den sozialen Medien schon tätig wird im Blick auf Überwachung und unter Umständen Gegenmaßnahmen, wenn überhaupt keine strafbaren Handlungen vorliegen, man nur den Eindruck hat, dass Meinungen vertreten werden, die der Regierung nicht gefallen. In eine ähnliche Kategorie fällt auch die Entlassung von Hubertus Knabe in Berlin[18].  (Es ist übrigens überhaupt einmalig in einem westlichen Staat, dass ein Inlandsgeheimdienst wie der Verfassungsschutz ganz offiziell alle Bürger überwachen darf, als Grundauftrag von Beginn an.)[19]

Es sei auch erinnert an die „Antihassgesetze“, die es in vielen Staaten schon gibt, in der BRD das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ sowie die EU-Verordnung zu den digitalen Medien, die allesamt auf Zensur im Netz hinauslaufen, da jeweils die Machthaber bestimmen, was „Hass“ ist, was als „fake“ zu gelten habe, was „Verschwörungstheorie“ sei. Auch die von der EU angestrebte Chat-Kontrolle läuft auf eine Aufhebung des Briefgeheimnisses und die völlige Überwachung der Chats hinaus.[20]

Die Maßnahmen von Frau Faeser, zum Teil unter direktem Mitwirken des Verfassungsschutzes (Thomas Haldenwang) laufen eindeutig auf Einschränkung der Meinungsfreiheit und der Wehrhaftigkeit des Bürgers hinaus, etwa wenn es heißt, dass schon im Vorfeld in sozialen Medien eingegriffen werden sollte, auch wenn keine strafrechtlichen Dinge vorliegen, einfach nur, weil regierungskritische Äußerungen ja zur „Gefahr“ für die Machthaber werden könnten; oder wenn im BKA-Gesetz der Polizei ein grundloses Eindringen in eine private Wohnung zum Zweck der Verwanzung ermöglicht werden soll; wenn nach Solingen nun Gesichtserkennung an bestimmten Orten möglich werden soll und nun sogar Messer in bestimmten Bereichen verboten werden (wehrlos wird dadurch der Bürger, denn Terroristen und Gangster fragen sowieso nicht nach den Gesetzen; der nur ein Volk in Waffen, dass sich auch gegen eine immer despotischer und rücksichtsloser auftretende Staatsmacht wehren kann, ist ein freies Volk). Besonders kritisch sind auch die Vorschläge des sogenannten „Bürgerrates“ zur Bekämpfung von „Fake news“ zu sehen, da sie eindeutig auf ein umfassendes Zensurregime und einen totalitären Staat hinauslaufen – massiv unterstützt von den Grünen und dem Haldenwang’schen Verfassungsschutz.[21] (Übrigens geht Herr Bill Gates mit seinen Forderungen nach umfassender Überwachung der Meinungsflüsse, gerade in sozialen Medien, genau in die gleiche Richtung. Es sollte nicht überraschen, wenn dies die Ziele des linksgrünen Establishments sind, gemäß deren Ideologie ja keine andere Richtung als die ihre letztlich noch zugelassen werden soll.) Auch die „Gefährderansprache“ geht in diese Richtung. Es handelt sich um polizeiliche Maßnahmen (ohne gesetzliche Regelung), angebliche „Gefährder“, also Personen, die etwa in sozialen Medien etwas verbreiten, das der Regierung nicht gefällt, wovon dann behauptet wird, es könne andere zur Gewalt bewegen (so die Behauptung gegenüber dem Blogger Tim Kellner wegen seiner Veröffentlichung einer Liste der Abgeordneten, die initiativ wegen eines AfD-Verbots wurden), „anzusprechen“ mit dem Ziel, wie es in den bayerischen Anweisungen für die Polizei heißt, einer „Verhaltensbeeinflussung“.[22] Es liegt also keinerlei Straftat vor, wird auch nicht zu einer solchen aufgerufen – aber der Staat meint, gegen die veröffentlichten Ansichten vorgehen zu sollen, weil sie nicht in seiner Auffassung entsprechen: ein eindeutig totalitäres Vorgehen.

d) Diffamierung des politischen bzw. weltanschaulichen Gegners. Dies wird ja hauptsächlich der AfD vorgeworfen, was sicher zumindest zum Teil nicht zu Unrecht geschieht. Vor allem aber ist dies, wie auch schon unter dem Punkt „Zerstörung der Religion“ dargelegt wurde, Teil der Strategie der Neomarxisten, um ihre Gegner auszugrenzen und so in der Öffentlichkeit unmöglich zu machen. Eben etwa dadurch, wie schon erwähnt, wenn Verbindungen konservativer Christen zu Rechtsextremisten oder gar Terroristen konstruiert werden bzw. in den Raum gestellt wird, dass ihre Anschauungen denen Schützenhilfe leiste; wenn sie als Diskriminierer dargestellt werden; wenn ihnen eine „Phobie“ unterstellt wird (etwa im Blick auf Homosexuelle, Islam); wenn behauptet wird, sie seien reaktionär, wollten gar ein totalitäres oder autokratisches System. Die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat sich im Zusammenhang mit dem CSD in Köln gar dazu verstiegen, Gegner der Genderideologie als „Faschisten“ zu bezeichnen. All dies dient dazu, in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, dass Christen, vor allem je konservativer, bibeltreuer sie sind, sie desto gefährlicher für die Freiheit, für den Frieden, für den Zusammenhalt seien. Damit wird tatsächlich mittel- bis langfristig eine öffentliche Stimmung vorbereitet, die Verfolgung gutheißt oder zumindest stillschweigend akzeptiert. Der sogenannte „Queerbeauftragte“ der Bundesregierung versucht, jede Kritik an der Genderideologie, die nach seiner Meinung nach nicht ganz den guten Ton trifft, zur Anzeige zu bringen. Der DFB hat ein Transparent in einem Stadion, auf dem stand: „Es gibt viele Musikrichtungen, aber nur zwei Geschlechter“ mit einer Geldstrafe von EUR 180.000 belegt.[23]

Im Rahmen des sogenannten „Programms gegen Rechtsextremismus“ werden auch viele linksextremistische Gruppen finanziert, die jegliche Kritik an der ungesteuerten Migration, an der Genderideologie, am politischen Islam als „Rechtsextremismus“ hinstellen.[24]

Ich verweise auch nochmals auf die Art und Weise, wie der Missbrauchsskandal und andere Skandale oder Fehler in den Kirchen von den Medien in der Öffentlichkeit dargestellt werden – mit dem Ziel zu diskreditieren.

Überhaupt ist ein politisches Klima geschaffen worden, in dem pauschal alles, was als „rechts“ gilt, als böse, faschistisch, gefährlich, abzulehnen gilt. Es ist ein krankhafter Zustand des politischen Systems in der BRD, dass es seit Anfang der 1960er Jahre keine demokratische Rechtspartei von Bedeutung mehr gegeben hat, nachdem das, was vorhanden war, von der CDU bewusst und gewollt zerstört wurde, um den geradezu faschistoiden Machtanspruch dieser Partei, dass es rechts neben ihr keine demokratische Partei geben dürfe, durchzusetzen. Die Folgen sehen wir.

e) Behinderung freier Schulen. Die Bildung privater Schulen ist vom Grundgesetz her möglich und ausdrücklich geschützt. Die praktische Durchführung ist in der BRD allerdings außerordentlich schwierig, da die Bundesländer an sich schon – ganz im Unterschied zu anderen Ländern, wie etwa den USA, Niederlande, Norwegen – enorm hohe Hürden hinsichtlich Gebäude, Lehrer, Ausrüstung, Schülerzahl errichtet haben, die teilweise nur schwierig zu erreichen sind. Aber selbst wenn diese Hürden alle überwunden werden können, heißt es noch lange nicht, dass so eine Schule auch gegründet werden kann, da die Machthaber in den Kommunen und den Bundesländern eher alles daran setzen, private, vor allem christliche, Schulen zu verhindern, und zwar gleichgültig, aus welcher politischen Richtung die Regierenden kommen. Teilweise müssen entsprechende Schulvereine alle Gerichtsinstanzen durchfechten, um eine Genehmigung zu bekommen (wie es damals in Hamburg der Fall war). Das wird wahrscheinlich noch zunehmen, da private Schulen bestimmten politischen Richtungen grundsätzlich ein Dorn im Auge sind.

f) Behinderung christlicher Kreise an Universitäten. In dem Zusammenhang der Bedrohung der Freiheit sei nochmals auf den Umstand hingewiesen, dass vermehrt christlichen Studentenkreisen an den Universitäten Räumlichkeiten verweigert, teilweise solche Studentenkreise gar nicht vom AStA anerkannt werden. Hier liegt eindeutige und bewusst antichristliche Diskriminierung vor.

g) Globalisierung. Die Globalisierung stellt eine akute Gefahr für die nationale Freiheit und damit auch für die Demokratie überhaupt dar. Zum einen, weil internationale Konzerne eine Macht bekommen, die denen von Staaten entspricht, so dass der Primat der Politik nicht mehr gewährleistet ist. Globalisierung heißt aber gerade auch, dass immer mehr versucht wird, die Souveränität der Nationalstaaten einzuschränken, indem Rechte auf übernationale Einrichtungen, die zumeist eher intransparent agieren, zu verlagern. Die EU ist ein krasses Beispiel, die UNO mit ihren Unterorganisationen ein anderes. Besonders stechen hier die Bemühungen um den Pandemievertrag ins Auge, der von der WHO und bestimmten Staaten der nordwestlichen Welt vorangetrieben wird, und faktisch der WHO diktatorische Vollmachten über Staaten geben würde, mit Einrichtung von WHO-Behörden (unter dem Namen „Internationale Gesundheitsvorschriften“ IHR) in den einzelnen Ländern. Die WHO allein würde bestimmen, was eine Pandemie, was ein Notfall ist, könnte Lockdowns beschließen und zielen auf eine obligatorische Massenimpfung. Sogenannte „Impfgegner“ werden als Bedrohung empfunden, gegen die man härter vorgehen müsse, so Tedros, etwa durch Verlust des Arbeitsplatzes, öffentliche Verächtlichmachung, Verbannen von öffentlichen Plätzen und weiterreichenden Maßnahmen. Das läuft tatsächlich auf eine Dämonisierung all derer hinaus, die nicht mit diesen überstaatlichen, faktisch terroristischen, Maßnahmen übereinstimmen, bis hin zum Entzug der Menschenrechte.[25]

Zur Globalisierung gehören auch die anderen überstaatlichen Einrichtungen und Veranstaltungen, wie etwa das Weltwirtschaftsforum, das von Klaus Schwab initiiert wurde, und so die sogenannten „Eliten“ der Welt, vor allem Regierungs-, Konzern- und Nichtsregierungsorganisationsvertreter zusammenkommen, um ihre Vorstellungen, wie die Welt aussehen sollte, zu besprechen und festzulegen, welche Maßnahmen sie ergreifen wollen, sollten, um diese Ziele zu erreichen. Klaus Schwab hat in „Great Reset“ deutlich dargelegt, wie er sich die Welt um 2030 wünsche – eine Welt mit weithin eingeschränkter Freiheit, sowohl was den Bewegungsradius angeht, als auch, was das Einkaufen angeht, das Heizen usw. Es ist eine kollektivistische Ordnung, die vor allem mit Überwachung zu tun hat, mit vielerlei Vorschriften für das private Leben, und mit der Dirigierung des Menschen durch transhumanistische Elemente (dazu gehört auch KI)[26]. Yuval Harari, ein atheistischer Ideologe, der gerade in diesen Kreisen sehr geliebt wird, geht in die gleiche Richtung, will, ganz in Übereinstimmung mit den Neomarxisten, die christlich-jüdisch bestimmte Moral und Wertvorstellungen abschaffen und von Menschen bestimmte an ihre Stelle setzen.

h) Digitalisierung. Die umfassende Digitalisierung ist nicht nur eine Erleichterung in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen, sondern zunehmend auch eine Bedrohung der Freiheit. Mithilfe der Digitalisierung werden die Menschen immer gläserner, Smartphones dienen nicht zuletzt auch der Überwachung und können alle möglichen Tätigkeiten und Bewegungen nachvollziehen. 5G ist eigentlich für den Privatmann völlig unnötig, aber sehr nötig für totale Überwachung in allen Bereichen. Was da in Rot-China abläuft, sollte inzwischen bekannt sein. Einer Studie des Umweltministeriums aus der Merkelzeit zufolge, sollen schon ca. 20 % in der BRD einem solchen System positiv gegenüberstehen. Das rotchinesische Sozialkartensystem, was der totalen Überwachung und Steuerung des Menschen im Blick auf seine Ansichten, sein Verhalten, Einkaufen, Wohnen usw. dient, wird bereits auch in einigen europäischen, auch deutschen Städten, auf bisher freiwilliger Basis ausprobiert. In der schon angesprochenen Studie aus der Merkelzeit hieß es übrigens auch – sehr schreckend – dass bei solcher fortschreitenden Digitalisierung Wahlen immer unwichtiger würden, da man ja die Ansichten der Menschen durch die vielerlei digitalen Vernetzungen sowieso erfassen und kennen würde. Das ist ein offener Angriff auf einen wichtigen Teilbereich der Demokratie in einer Studie der Bundesregierung. Übrigens laufen auch alle Tendenzen, die auf eine Einschränkung der Bezahlung mit Bargeld – bis hin zum Abschaffen des Bargelds, hinauslaufen, auf die völlige Überwachung und Steuerung hinaus; übrigens können auch die Rabattapps zum Auskundschaften der Personen missbraucht werden.

i) Gefilterte Nachrichten. Wenn man sich die in offiziellen Sendern, wie dem Deutschlandradio, verlesenen Nachrichten anhört und vergleicht sie dann mit zum Teil wesentlich detaillierteren und fundierteren Darlegungen zum gleichen Thema in anderen Medien, so muss man feststellen, dass zum einen die Nachrichten (wie auch viele Filme auf allen möglichen Kanälen) politisch sehr stark gefärbt sind, dass sie vielfach (z.B. Migration, Ukraine, Nahostkonflikt, Gender) völlig einseitig berichten. Ja, es ist festzustellen, dass stark tendenziös berichtet wird und wichtige Aspekte weggelassen werden, wie das z.B. bei den Demonstrationen und Ausschreitungen in Großbritannien der Fall war. Sowohl die linke britische Regierung als auch die offiziellen Medien haben den Eindruck geweckt, als sei hier ein von Rechtsextremisten dominierter Mob am Werk und die Demonstrationen seien weithin gewalttätig und durch Falschinformationen ausgelöst (nur dies stimmt tatsächlich, dass der letzte Auslöser eine Falschinformation war). Tatsächlich handelt es sich bei dem Großteil der Demonstranten um friedliche Personen, nur einige wenige sind für die Ausschreitungen verantwortlich. Parallel zu dem Dreifachmord kam es auch an einem anderen Ort zu Ausschreitungen durch Migranten, außerdem stach ein Migrant einen Polizisten nieder. Großbritannien hat in einem Jahr 1,6 Mio legale Migranten aufgenommen und dazu noch viele illegale. Das britische Volk sieht immer mehr, wie es an den Rand gedrängt wird und die Ausländerkriminalität zunimmt, was aber alles von den Medien und der Regierung unter den Teppich gekehrt wird. Die Regierung versuchte sogar, die Vorgängerregierung für die Krawalle verantwortlich zu machen.[27] Das ist nur ein Beispiel dafür, wie die Nachrichten teilweise nur Halbwahrheiten bringen.

 

3.6. Zerstörung des Lebens:

a) Abtreibung. Der Teufel ist, wie Christus Joh. 8,44 sagt, ein Mörder von Anfang. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Marxismus von Beginn an Mord, Massenmord, im Programm hatte, vor allem in Form von Abtreibung. (Engels ist in einem Artikel in der Neuen Rheinischen Zeitung nach 1848 auch nicht davor zurückgeschreckt, selbst den Völkermord an slawischen Völkern als zukünftig nötig zu fordern.) Die SPD hat das im Programm, so lange sie existiert. Daher hat sie, als sie erstmals in der BRD den Kanzler stellte, auch den Mord an den Kindern im Mutterleib umgesetzt und will dieses Verbrechen nun auch noch entkriminalisieren, nachdem sie bereits die Werbung dafür durchgesetzt hat, und dafür solche, die sich für den Schutz des Lebens einsetzen und daher Schwangeren vor Tötungseinrichtungen Unterlagen zur Hilfe in der Schwangerschaft geben oder beten, kriminalisieren. Das zeigt, wie alle Maßstäbe auf den Kopf gestellt werden. Im ZDF kam 2024 ein Film, in dem offen gegen Lebensrechtler, vor allem ALfA, gehetzt und ihnen unterstellt wurde, rechtsextrem zu sein und Verbindungen zu russischen Oligarchen zu unterhalten.[28] Es dürften allein in der BRD inzwischen mehr Kinder im Mutterleib ermordet worden sein als Juden im Holocaust umkamen; in den USA wurden schon mehr umgebracht als Frankreich überhaupt Einwohner hat. Die Ampel-Regierung will übrigens auch durchsetzen, dass Medizinstudenten während ihres Studiums an Abtreibungen teilnehmen sollen.[29]

Wie wenig das Kind im Mutterleib in den westlichen Ländern wert ist, zeigt sich darin, dass die EU in einer neuen Verordnung das Kind im Mutterleib als Zellgewebe ansieht, mit dem auch entsprechend umgegangen werden kann.[30]

b) Hirntodtheorie. Die in den 1960er Jahren eingeführte Hirntodtheorie, auf der ein Großteil der Transplantationsmedizin beruht, ist eine willkürliche Festsetzung des Todes, obwohl tatsächlich der Patient überhaupt nicht tot ist, sich dann auch gegen seine Tötung durch Organentnahme wehrt (weshalb er angeschnallt wird). (Wenn der Patient schon tot wäre, nützen die Organe ja nichts mehr, da nur die Organe von Lebenden übertragen werden können.) Das, was in der BRD vorgesehen ist, nämlich Organspende obligatorisch zu machen, außer man widerspricht ausdrücklich, ist nur die Forcierung der Ermordung von Menschen, um an ihre Organe zu kommen. Das zeigt, wie wenig Achtung tatsächlich in diesem Staat noch vor dem Leben besteht. Die BRD hat sich auch bisher nicht gegen den schwunghaften Organhandel Rot-Chinas gestellt, in dessen Zusammenhang vor allem Gefangene ermordet und ihre Organe entnommen werden. Es kommt immer wieder vor, dass sogenannte Hirntote, oft nach langer Zeit, wieder zu Bewusstsein kommen. Inzwischen Hat die FDP-Fraktion im Bundestag ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie noch weiter geht und die Feststellung des Todes bereits bei Herzstillstand fordert – was den Tod vieler Menschen bedeuten würde, die nach Wiederbelebungsmaßnahmen weiter leben könnten. Die Verachtung des Lebens in einer gottlosen Gesellschaft kennt keine Grenzen.

c) Euthanasie. Mit der Auflösung aller Werte ist auch die Hemmschwelle gegenüber Euthanasie gesunken. Zwar ist gewerbsmäßige Euthanasie noch untersagt, aber die Beihilfe zum Selbstmord ist bereits gestattet. Das widerspricht eindeutig dem Berufsbild des Arztes und dem hippokratischen Eid. Wie gerade die Benelux-Staaten zeigen, wird der Bereich, in dem Euthanasie zugelassen wird, im Laufe der Zeit immer mehr ausgeweitet, auch die, oft sehr fadenscheinigen, Gründe. Damit erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen unter Druck gesetzt werden, Selbstmord zu begehen, da man los sein will.

In besonders perfider Weise wird Euthanasie in großem Umfang bereits wieder im Blick auf Behinderte durchgeführt, nämlich dann, wenn man meint, aufgrund von Untersuchungen während der Schwangerschaft, dass das Kind behindert sein könnte. Das zeigt die Problematik der Pränataldiagnostik.

d) Leihmutterschaft. Zwar steht die EU bisher noch gegen Leihmutterschaft, aber es gibt Kräfte, gerade von den sogenannten Liberalen, die genau das ändern wollen. Damit würde die Frau zu einer Gebärmaschine erniedrigt und Kinder würden zur Ware. Es würden jegliche Bindungen, die während der Schwangerschaft zwischen leiblicher Mutter und dem Kind entstehen, ignoriert, ja, zerstört, Bindungen, die für die weitere Entwicklung des Kindes wichtig sind. Wie zwiespältig die Haltung der EU ist, lässt sich daran erkennen, dass sie mit der Ukraine ein Land massiv unterstützt, in dem Leihmutterschaft ein wichtiger „Wirtschaftszweig“ ist. Das zeigt einmal mehr die widerwärtige Seite eines von allen Maßstäben gelösten Kapitalismus.

e) Transhumanismus. Wie der Begriff schon sagt, soll hier die Grenze, die uns Gott mit der Schöpfung gesetzt hat, überschritten, Mensch und Maschine mit einander in einer Weise verbunden werden, die die Natur aushebelt und vor allem die Möglichkeit gibt, den Menschen durch andere völlig zu beherrschen. Allein die Tatsache, dass dies überhaupt angedacht wird, zeigt, wie sehr sich die Technologie von den ethisch vorgegebenen, naturrechtlichen Normen entfernt, ja, separiert hat und meint, selbst die Normen festsetzen zu können (was sie nicht kann, wie wir schon bei der Frage der Atombombe gesehen haben).

Die britische Autorin Mary Harrington, die sich selbst als „reaktionäre Feministin“ beschreibt, sieht in der Antibabypille den Beginn des Transhumanismus, da es bei diesem Mittel nicht mehr darum ging, eine Beschwerde oder Fehlleistung des Körpers in Ordnung zu bringen, sondern vielmehr natürliche Vorgänge zu verhindern, und zwar zumeist aus rein egoistischen Gründen, unter dem Schlagwort „Freiheit“. Damit sind alle Maßstäbe bereits über Bord geworfen worden. Transhumanismus ist damit der Krieg gegen die von Gott durch die Natur vorgegebene Form und Schranken.[31]

Die Sozialwissenschaftlerin Susanne Hartfiel sieht im Transhumanismus den erneuten Versuch, einen „neuen Menschen“ zu schaffen, wie es bereits von Evolutionisten um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert mit dem Schlagwort „Eugenik“ propagiert und sowohl von Nietzsche als auch von Shaw, Huxley und Wells in ihren Romanen propagiert, von allen totalitären Systemen seit der französischen Revolution mit unterschiedlichen Mitteln versucht wurde. Es geht letztlich um nichts weiter als einen Eingriff in die persönliche Identität, formal freiwillig, tatsächlich aber unter sozialem Druck und Zwang. Da es bei Transhumanismus letztlich darum geht, vorgegebene Grenzen zu verletzen, niederzureißen, steht er in enger Beziehung etwa zu allem, was mit Abtreibung, Genderideologie zu tun hat. Der Mensch wird dabei zu einer beliebig formbaren Masse. Man bedenke, dass, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem von Klaus Schwab in Verbindung mit Yuval Harari angestoßenen Great Reset, durch Transhumanismus behauptet wird, den Menschen, wie er natürlicherweise sei, „verbessern“ zu können. Es ist aber nichts weiter als der „Übermensch“, wie wir ihn aus der Literatur schon kennen. (Und wer legt eigentlich fest, wie er sein soll?)[32] Frau Hartfiel bezeichnet den Transhumanismus daher auch als eine neue „Wissenschaftsreligion“, die den neuen Menschen durch Genmanipulation und die Verschmelzung biologischer und künstlicher Intelligenz sowie Digitalisierung schaffen will. Was da angedacht ist, nicht zuletzt in Verbindung mit der Genderideologie, ist die völlige Trennung von Sexualität und Fortpflanzung, bis hin zur künstlichen Gebärmutter, völligen Veränderbarkeit der Geschlechter, gänzliche Zerstörung der Familie, Eliminierung der natürlichen Mutter (was ja auch sehr im Interesse der ausbeutenden Klasse läge, die damit die Menschen als Arbeitsmaschinen noch umfassender ausbeuten könnte). Es ist nicht verwunderlich, dass die Eliten dieser Erde, u.a. Bill Gates, Martine Alina Rothblatt, viele Konzerne und NGOs damit verbunden sind.[33]

Worum geht es beim Transhumanismus? Extreme meinen, mit der Kyronik den Tod überwinden zu können; sonst geht es um Genkontrolle und Genmanipulation, Gehirnduplizierung, überwinden der kognitiven Grenzen des Gehirns durch Gehirnupgrading, flächendeckender Einsatz künstlicher Intelligenz. Auch wenn nicht alle Transhumanisten alles mitmachen wollen, so sind sie doch alle der Meinung, dass der Mensch ein „defizitäres Wesen“ sei, dem aufgeholfen werden müsse. Die Unterscheidung zwischen Mensch und Maschine soll fallen, ebenso zwischen physischer und virtueller Welt. Gerade im Silicon Valley ist man voll darauf ausgerichtet. Elon Musk mit seiner Firma Neuralink produziert Computerchips für das Gehirn und darf sie auch am Menschen testen; Peter Thiel investiert in eine Firma, die Gehirn und Computer direkt verbinden will. (Es muss allerdings auch gesagt werden, dass selbst Elon Musk sowie Jeffrey Hinton, der „Vater der KI“ sowie Mo Gawdat inzwischen vor den Gefahren durch KI warnt. Forscher der Universitäten Oxford und Canberra haben im Herbst 2022 in einer Studie zu KI die Gefahr aufgezeigt, dass KI die Menschheit auslöschen würde. Der Internet-Pionier Jaron Lanier sieht die Gefahr, dass KI die Weltherrschaft übernimmt.)[34]

Die Denkweise, die dahintersteht, haben Larry Page, der Mitbegründer von Google, und der Evolutionist Richard Dawkins drastisch deutlich gemacht, indem für sie der Mensch nicht mehr ist als ein Produkt von Information, daher eigentlich unabhängig von bestimmter Materie, formierbar, veränderbar. Craig Venter, der an künstlichen Genomen arbeitet, hat dagegen klar gemacht, dass die Gene den Menschen und die Vielfalt der Spezies keineswegs so festlegen, wie angenommen, sondern dass andere Einflüsse von außen sehr viel mit entscheiden. Es findet eine Interaktion zwischen Gen und Umwelt statt, wodurch das Gen sozusagen erst aktiviert wird. Auch seelische Erlebnisse gehören dazu. Wir haben hier wieder ein ganz ähnliches Phänomen, wie wir es schon in der Aufklärung hatten: Die Rationalisten meinten, den Menschen auf die ratio reduzieren zu können und haben all das andere, was das Leben ausmacht, in der Zeit und über die Zeiten, völlig ausgeblendet und waren so tatsächlich zutiefst menschenfeindlich. Die soziale Perspektive des Menschen wird im Transhumanismus völlig ausgeblendet, ebenso der Körper des Menschen mit seinen Empfindungen und natürlich die Seele. Vielmehr erhoffen sich gerade die Neoliberalen, durch KI den perfekten homo oeconomicus „produzieren“ zu können.[35]

Worauf das hinausläuft, hat der von den Eliten, gerade auch dem Weltwirtschaftsforum, gefeierte Yuval Harari deutlich gesagt: Abschaffung der Individualität, totale Überwachung und Lenkung durch ein Netzwerk elektronischer Algorithmen. Der Mensch wird unmündig, zum bloßen Kollektivwesen in einer digitalen Diktatur, genau das, was der Marxismus ja will: die Kollektivierung des Menschen. Immerhin gibt Harari zu, dass das ganze in einer extremen Zweiklassengesellschaft enden könnte, in dem es die neoliberalen Machthaber gibt, eine kleine Gruppe, während die große Masse eigentlich sinn- und nutzlos dahinvegetiert.[36]

 

 

ZEICHEN DER ZEIT

 

Aus anderen Kirchen:

Lutheran Church of Australia (LCA) führt Frauenordination ein: Nachdem sie bald 40 Jahre darüber diskutiert hatte und bereits auf den vergangenen Generalsynoden eine Mehrheit (aber keine Zweidrittelmehrheit) für eine Änderung der Einigungssätze (Theses of Agreement), die als Grundordnung gelten, erreicht wurde, geschah dies jetzt bei der Abstimmung am 5. Oktober 2024. (vgl. https://www.lca.org.au/synod-endorses-the-ordination-of-both-women-and-men/)

    Dass es zu dieser schriftwidrigen Entscheidung kam, ist nicht verwunderlich, da die LCA faktisch seit ihrer Gründung als Zusammenschluss einer eher liberalen United Evangelical Lutheran Church of Australia und einer eher konservativen, mit Missouri verbundenen Evangelical Lutheran Church of Australia eine pluralistische Organisation war, bei der vor allem die Verbalinspiration und Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift, das Sechstagewerk der Schöpfung, Gottes Schöpfungsordnung für Mann und Frau, die biblische Lehre von der Kirchengemeinschaft immer klarer in Frage gestellt wurden. Wie liberal die LCA ist, zeigt sich auch daran, dass sie Gastmitglied in dem sehr liberalen „Lutherischen Weltbund“ ist. Glücklicherweise haben jüngere Theologen, die schon nicht mehr an dem liberalen Seminar der LCA ihren Abschluss machen konnten, vor einiger Zeit die „Lutheran Mission Australia“ gegründet, deren Ziel es ist, eine bibel- und bekenntnistreue, mit der Lutheran Church Missouri Synod verbundene Kirche aufzubauen, in der Hoffnung, dass nun Gemeinden und Gemeindeglieder aus der LCA austreten werden. Neben der liberalen LCA gibt es noch eine Reihe kleinerer Kirchen, wie die gesetzlich-pietistisch beeinflusste Evangelical Lutheran Congregations of the Reformation (ELCR), die mit der Konfessionellen Evangelisch-Lutherischen Konferenz verbundene Evangelical Lutheran Synod of Australia (ELSA), die Australian Evangelical Lutheran Church (AELC), die mit der konservativen United Lutheran Mission (ULM) in den USA verbunden ist, sowie unabhängige lutherische Gemeinden und Gemeinden, die mit der Church of the Lutheran Confessions (CLC) oder der Lutherischen Konkordienkirche in Schweden in Gemeinschaft stehen.

 

Lebensrecht:

Karl Lauterbach will Grundlagen für Organentnahme ändern: Sollte der menschenverachtende Gesetzentwurf durchgekommen, der in (neo-)marxistischer Manier die Menschen in der BRD zum Staatseigentum erklärt, wenn sie nicht ausdrücklich widersprechen, und damit zum Organlager, will er die Voraussetzungen ändern, unter denen es zu einer Organentnahme kommen kann, wie er bereits vor der Sommerpause erklärt hat. Das heißt, die dubiose Hirntodgrundlage soll ausgedehnt werden. Es wird vermutet, dass er auf die Regelung der linksextremen Regierung in Spanien schielt, die bereits Herzstillstand – was durch verschiedene Situation bei Unfällen oder einem Infarkt vorkommen kann und durch entsprechende Maßnahmen wie Herzmassage, Defilibrator usw. überwunden werden kann – zum Kriterium gemacht hat, einen Menschen für „tot“ zu erklären. (nach: Email Christina Widmann, citizen-go, vom 05.09.2024). Dies ist nur ein weiteres klares Zeichen dafür, wohin die marxistische Ideologie, die im Westen derzeit herrschend ist führt, wie sie von Menschenverachtung geprägt ist, und dass eine freiheitliche Ordnung, wie sie ursprünglich von den angelsächsischen Staaten ausging, nur auf christlicher Grundlage mit unveränderbaren Naturgesetzen möglich ist.

FDP will Herzstillstand als Kriterium für Tod zur Organentnahme: In einem Positionspapier hat die FDP-Fraktion im Bundestag vorgeschlagen, die berüchtigte Hirntod-Theorie durch eine „Herzstillstands-Tod-Theorie“ abzulösen. Das heißt: Wir bei jemandem ein Herzstillstand festgestellt, so könnte er einfach für tot erklärt und dann entsprechend ausgeschlachtet werden. (nach: https://www.epochtimes.de/vital/gesundheit/bundestagsdebatte-fdp-fordert-herz-stillstand-als-grundlage-fuer-organentnahme-a4901579.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-10-16&src_cmp=nl-morning_2024-10-16&utm_medium=email&utm_content=YHEkADkSc~177&est=px8tL4WEZMZV7lLjVBp7kUVKk4ntcCQxW6f5pfLK2vAO56D%2BLYWmhMg%3D) Bereits die Hirntod-Theorie ist äußerst umstritten, da nach Meinung von Experten mindestens ein Drittel der so einfach für tot erklärten Personen später unter Umständen wieder hätten aufwachen können. Dass der Mensch tatsächlich nicht tot ist, zeigt allein schon das Prozedere bei der Organentnahme, dass nämlich die Person festgebunden wird, da sie sich tatsächlich gegen den Eingriff wehrt. Eine Herzstillstands-Theorie würde den Kreis derer, die unberechtigterweise für tot erklärt werden, noch ausweiten. Denn ein kurzzeitiger Herzstillstand kann aus verschiedensten Gründen auftreten, wobei bei sachgerechter Behandlung (Wiederbelebung) das Herz wieder zum normalen Schlagen gebracht werden kann. Hier zeigt sich einmal mehr, wie menschenverachtend der Liberalismus und die mit ihm verwandten linken Ideologien sind, für die der Mensch mehr und mehr zum Staatseigentum und zu einem Materiallager wird (wie das in Rot-China ja bereits massiv praktiziert wird, vor allem an Gefangenen in den Lagern; auch Spanien und Großbritannien haben leider diese unmenschliche Praxis).

 

Religionsfreiheit, politisch-ideologische Tendenzen, Schulen:

Frauenrechtsbewegung setzt sich in UK gegen Translobby durch: Jahrelang musste die Frauenrechtsbewegung im Vereinigten Königreich für die Rechte der Frauen kämpfen, die durch die Transgenderlobby ausgehöhlt zu werden drohten. Lange Zeit wurde sie nicht beachtet oder als rechtsradikal diffamiert. Inzwischen aber hat sie erreicht, dass fast alle Transregelungen im UK zurückgenommen werden mussten. Es geht dabei um die Sicherheit, die Privatsphäre und die Würde von Frauen und Mädchen. Denn die Gefahren durch die Translobby sind enorm: Männer, die sich zu Frauen erklärten, bekamen Zugang zu Bereichen, die eigentlich als Schutzräume für Frauen gedacht waren, wie Duschen, Umkleiden, Gefängniszellen, Obdachlosenunterkünfte und durften in vielen Frauensportarten antreten. Wenn Kinder, was in der Entwicklung nicht außergewöhnlich ist, Fragen zu ihrem Geschlecht hatten, wurden sie schnell auf Pubertätsblocker gesetzt und Gegenhormone verabreicht; Lehrer mussten Eltern nicht einmal über die Einstellung ihrer Kinder informieren. Die Sprache wurde entsprechend marxistisch verändert, Mütter als „Gebärende“, Frau als „Person mit Uterus“ bezeichnet; das Wort „Frau“ galt schon als „Hatespeech“. Der linke Terror ging im UK so weit, dass Druck auf Arbeitgeber gemacht wurde, Mitarbeiterinnen mit abweichender Meinung zu entlassen. Die biologische Tatsache des Geschlechts wurde sozusagen „rechtlich“ außer Kraft gesetzt, was besonders Maya Forstater, Mitglied eines internationalen Think-Tanks spüren müsste, die getweetet hatte, dass das biologische Geschlecht nicht veränderbar ist, Transfrauen daher keine richtigen Frauen sind.

Bewegungen wie „Sex matters“ und „Let women speak“ konnten dann die Wende erreichen. Ihre Enrtsprechungen in der BRD, „Geschlecht zählt“ und „Lasst Frauen sprechen“ haben dagegen derzeit nur marginale Bedeutung und Frauenschutzräume sind in der BRD auch für Trans-Frauen, die biologisch Männer sind, zugänglich. (nach: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/translobby-bekommt-gegenwind-wie-sich-die-britische-frauenrechtsbewegung-durchsetzt-a4804449.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-08-04&src_cmp=nl-morning_2024-08-04&utm_medium=email&utm_content=MksT51a9G~177&est=I6who2hSOgGKOoujATcI73q0nq5lpAR00%2B%2FW1npAjlJph6MmdFXbFxA%3D)

Gottlose Aufführungen bei „Olympia“-Eröffnungsfeier: Die Eröffnungsfeier der sogenannten „Olympischen Spiele“ in Paris, die wahrscheinlich viele interessante Darbietungen hatte, hat aber vor allem mit der Darstellung durch „queere“ Personen, die problemlos als „queeres Abendmahl“ gedeutet werden konnte, für Aufregung gesorgt, so dass sich das sonst ziemlich rüde und weder auf Doping noch Korruption achtende IOC entschuldigt hat. Selbst wenn man dem für die Aufführungen verantwortlichen Künstler Thomas Jolly glaubt, dass er nicht an da Vincis Abendmahl dachte, so wirft die Art der Performance doch genau diese Frage auf, weil eben mit 13 Personen und deren Gruppierung um den Tisch eine Abendmahlsszene suggeriert wurde oder werden kann. Aber auch das, was Jolly angibt, darstellen zu wollen, eine heidnische Bacchus-Szene, ist ja etwas Ekelhaftes, Unzüchtiges, Unmoralisches. Warum soll nach 2000 Jahren christlich-jüdischem Abendland nun das unmoralische Heidentum gefeiert werden? Hier wird vor allem der geistlich-geistig-moralische Niedergang des Westens deutlich.

Transwahn in München: Die wohl allmählich als linksextrem einzustufende Münchener Stadtregierung hat für die Schulen der Stadt einen Umgang mit „Transgender“ angeordnet, der nur als Wahnsinn bezeichnet werden kann und ähnlichen Wahn wie in Kalifornien umsetzen will, einen Wahnsinn, der in Großbritannien erst vor Kurzem abgeschafft wurde. So wird hinsichtlich der Geschlechtsbestimmung die Biologie völlig ausgeschaltet, es gilt nur noch das „Gefühl“, das manipulierbar ist (und von den linken Ideologen an den Schulen wohl auch entsprechend manipuliert wird, besonders bei Mädchen in der Pubertät, denn gerade bei denen ist, besonders in München, die Zahl solcher, die sich „im falschen Körper“ wähnen, sprunghaft gestiegen). Ein Hinterfragen der „Gefühle“ und die medizinisch-psychologische Untersuchung gilt bereits als „Konversationstherapie“, die verboten sein soll. Die Eltern müssen von den Lehrern über das Transgendern ihrer Kinder nicht informiert werden, das Erziehungsrecht der Eltern wird durch den neomarxistischen Staat ausgehebelt. Schutzräume für wirkliche Mädchen gibt es nicht mehr, da sich als „Frauen“ bzw. „Mädchen“ bezeichnende Männer und Jungen auch in die entsprechenden Räume eindringen dürfen – ohne dass die Mädchen sich darüber beschweren dürfen. All das ist übrigens klammheimlich eingeführt worden; es ist darüber kaum etwas in die breitere Öffentlichkeit gedrungen. (nach: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/gender-wechsel-in-der-schule-keine-mitspracherechte-fuer-eltern-a4815111.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-08-07&src_cmp=nl-morning_2024-08-07&utm_medium=email&utm_content=lhh01dlgQ8~177&est=aeZDTEC4PEyLr4jkU%2Bqx45Gc2MiMRwcfg3azhQqE3folgYn9O%2BtrmP0%3D&utm_term=positive1&utm_content=9)

WHO als totalitäre Weltregierung: Die linkstotalitären Kräfte haben auf der „Weltgesundheitskonferenz“ eine neue Fassung des „Internationalen Gesundheitsvertrages“ herausgebracht und sozusagen in letzter Minute durchgepeitscht, wodurch die WHO faktisch zu einem weltweiten totalitären Machtapparat wird. Wenn die WHO meint, es liege eine „Pandemie“ vor, kann sie diese als solche erklären und gemäß dem IGV Maßnahmen wie Pflichtimpfungen, Zensur von Presse und Internet, Reisebeschränkungen, Überwachung der Menschen durchsetzen. All das, was sie im „Pandemievertrag“ nicht durchbekommen hat, hat die WHO jetzt in die IGV gepackt, um so die Macht zu erlangen. Es liegt nun an den einzelnen Staaten, ob sie diese Fassung des IGV annehmen oder nicht. (nach Email citizen.go vom 27.08.2024)

UN versucht durch neuen Vertrag, ihre gottlose Genderideologie Staaten der sogenannten „dritten Welt“ aufzuzwingen: Die UNO, die sich vielfach als eine linksextreme Organisation erwiesen hat, wie dies auch der argentinische Präsident Milei auf seiner Rede vor der Generalversammlung zum Ausdruck brachte, will durch einen „Pakt für ein Recht auf Entwicklung“, der vor allem von den linken imperialistischen Kräften in den USA und der EU vorangetrieben wird die Genderideologie zur Voraussetzung für Hilfen in den Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens machen. Dazu gehören Abtreibung, LGBTQ-Ideologie, Frühsexualisierung der Kinder. Dadurch sollen Länder, in denen noch die christlichen Werte gelten, in die Knie gezwungen werden, die nationale Souveränität wie die Grundrechte sollen eingeschränkt werden. (nach Email citizengo vom 08.10.2024) (Das liegt alles ganz auf der Linie des linken US-Präsidenten Biden und der linksextremen Kandidatin Kamilla Harris, die auch versuchen wollen, die sozialen Medien soweit unter Druck zu setzen, dass sie ihre linkstotalitäre Zensur durchsetzen können.)

„Gefährderansprache“: Die Sache ist nicht gesetzlich geregelt, wird aber von der Polizei in der BRD bereits praktiziert: die sogenannte „Gefährderansprache“. Kürzlich war z.B. der Blogger Tim Kellner davon betroffen, weil er eine Liste mit den Namen derjenigen Abgeordneten, die das AfD-Verbotsverfahren initiiert haben, ins Internet gestellt hat – ohne weiteren Kommentar. Kellner hat sich immer wieder klar gegen Gewalt ausgesprochen. Dennoch bekam er Besuch von der Polizei (die ihn allerdings nicht zu Hause antrat, weshalb es zu telefonischem Kontakt kam). Ihm wird z.B. „vorgeworfen“, dass diese Veröffentlichung andere animieren „könnte“ Gewalt gegen diese Personen anzuwenden. Tim Kellner gilt daher als „Gefährder“. Ähnlich wie die „Deligitimierung des Staates“, worunter die „Verächtlichmachung von und Agitation gegen Repräsentanten und Institutionen des Staates“ verstanden wird – ohne dass näher definiert wird, was damit gemeint ist, ist auch der „Gefährder“ ein typisches Beispiel totalitärer Regime, um kritische Personen unter Druck zu setzen oder zu kriminalisieren. In den Anweisungen zu dieser „Gefährderansprache“ für die bayerische Polizei heißt es als Ziel ganz deutlich, dass es um „Verhaltensbeeinflussung“ gehen soll. (nach: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/blogger-tim-kellner-erhaelt-hausbesuch-der-polizei-samt-gefaehrderansprache-a4900461.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-10-16&src_cmp=nl-morning_2024-10-16&utm_medium=email&utm_content=YHEkADkSc~177&est=1x7ue1O4FOthIh0znd9MUDHObREmR%2BarQVljL5N%2FXeqkV8ypvFBJYtw%3D) Einmal mehr wird deutlich, wie weit die BRD bereits auf dem Marsch in einen linken Totalitarismus ist.

„Sozial gerechte Transformation“ durch massive Eingriffe in das Privatleben: Vertreter des berüchtigten Club of Rome, des Wuppertal Instituts (das eng mit dem Club of Rome und dem Weltklimarat verflochten ist) und des Bundesumweltamtes haben auf einer Pressekonferenz dargelegt wie sie sich eine sogenannte „sozial gerechte Transformation“ vorstellen. Sie haben dabei sehr deutlich gemacht, dass es zu massiven Eingriffen in das Leben der Bürger kommen müsste – sprich: Vorschriften, staatlicher Dirigismus in vielen Teilen des privaten Lebens – etwa im Blick auf Gebäudeenergieversorgung, Mobilität, Konsum, Ernährung. Offiziell geht es auch um eine „Umverteilung“ von Reichtum, (was an sich ja nicht schlecht sein muss, wenn es wirklich gerecht zuginge), aber auch sogenannte „Geschlechtergerechtigkeit“ (was immer im Zeitalter der neomarxistischen Genderideologie darunter verstanden wird). Unter anderem werden höhere Einkommenssteuersätze und eine Vermögenssteuer gefordert (was an sich durchaus richtig wäre, wenn der Spitzensteuersatz nicht schon bei ca. 62.000 EUR pro Person Jahreseinkommen anfinge, sondern eher bei dem doppelten Satz). So wird gefordert, dass die Transformation von den „Reichen“ finanziert werden müsste. Was das konkret heißt, steht aus. Dass die „Reichen“ heute schon einen erheblichen Anteil am Steueraufkommen erbringen, wird geflissentlich außer Acht gelassen.

Wo die Reise hingeht, zeigen weitere Schlagworte, wie „Demokratisierung der Wirtschaft“, wobei „Vergesellschaftung“ ganz offen angesprochen wurde, also Verstaatlichung (eine Zerschlagung der Konzerne, um das linke Establishment zu stürzen, wäre durchaus angesagt, aber nicht durch Verstaatlichung, sondern durch Genossenschaften und Gemeinwirtschaft, also gerade nicht in den Händen eines immer mächtigeren, totalitäreren Staates, wie ihn diese linken Organisationen wollen). Der heutige Kapitalismus sei so nicht weiter durchführbar (was an sich auch nicht verkehrt ist, aber die Richtung, in die es geht, ist die falsche, schon altbekannte, auf staatliche Allmacht setzende, das Leben umfassend dirigierende). Unternehmen, die die ideologischen Vorgaben nicht annähmen, sollten „verschwinden“. (nach: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mehr-eingriff-in-das-leben-der-menschen-die-sozial-gerechte-transformation-a4902050.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-10-17&src_cmp=nl-morning_2024-10-17&utm_medium=email&utm_content=012PLVtxEI~177&est=YoO%2BDsPDUsZhUaVRFU2%2F2l%2BZDEO%2BYarzxWtcALInEUwbBQzFwjchct8%3D)

World Health Summit 2024 in Berlin: In Verbindung mit der berüchtigten WHO fand der WHS in Berlin statt, an dem neben der WHO auch deren bedeutendste Geldgeber, neben den Staaten der ähnlich berüchtigte Bill Gates und seine Stiftungen (sein Machwerk auch bekannt unter dem Schlagwort „Philanthrokapitalismus“, der vor allem durch angeblich philanthropische Arbeit vor allem viel Geld macht und wirtschaftliche und soziale Strukturen vor Ort zerstört) und andere Großkonzerne. Der Leiter der WHO schnitt wieder einmal das Thema an, dass man bei Pandemien die sozialen Medien stärker in die Pflicht nehmen müsse, um angebliche „Desinformation“ zu unterbinden – d.h. das linke Establishment legt fest, was wahr und was falsch ist, so, wie das Herr Drosten schon auf dem WHS 2023 gefordert hat. (nach: https://www.who.int/director-general/speeches/detail/who-director-general-s-opening-remarks-at-the-world-health-summit---13-october-2024)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Literaturhinweise

 

 

Auf der Internetseite https://www.lutherische-bekenntnisgemeinde.de können verschiedene Kurzlebensbilder gelesen oder auch heruntergeladen werden, etwa zu:

-                        Martin Chemnitz

-                        Johann Gerhard

-                        Abraham Calov

-                        Valentin Ernst Löscher

-                        Johan Melchior Goeze

-                        Johann Gottfried Scheibel

-                        Friedrich August Brunn

-                        Adolph Hönecke

Außerdem finden Sie unter Kretzmann NT bereits einen größeren Teil kurzer Auslegungen zu den neutestamentlichen Büchern.

 

 

 



[1] https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/gender-wechsel-in-der-schule-keine-mitspracherechte-fuer-eltern-a4815111.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-08-07&src_cmp=nl-morning_2024-08-07&utm_medium=email&utm_content=lhh01dlgQ8~177&est=aeZDTEC4PEyLr4jkU%2Bqx45Gc2MiMRwcfg3azhQqE3folgYn9O%2BtrmP0%3D&utm_term=positive1&utm_content=9

[2] Der Marxismus hat im Kommunistischen Manifest, S. 478, bereits angekündigt, dass die „bürgerliche Familie“ beseitigt werden soll.

[3] s.a. Kommunistisches Manifest, S. 478, wo die Vergesellschaftung der Erziehung proklamiert wird.

[4] Auch die Zerstörung der Nationen ist eine alte marxistische Forderung, s. Kommunistisches Manifest, S. 479

[5] Gemäß Email von ordo iuris vom 18.10.2024

[6] Vgl. dazu: Benjamin Zycher: Billionenschwere Klimainvestitionen. https://www.epochtimes.de/politik/ausland/netto-null-billionenschwere-investitionen-aber-kaum-effekt-aufs-klima-a4771212.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-07-07&src_cmp=nl-morning_2024-07-07&utm_medium=email&utm_content=mzyXwTMvl~177&est=%2Bjq4xlajl5ppy3iiBp8Wr4%2BLHBgseDBM8lTD%2BYOIeyDRqTfFlc93i%2Fs%3D

[7] Vgl. Kommunistisches Manifest, S. 481 f.

[8] Vgl. dazu die Artikel “Enteignung droht“ Teil 1 und 2:  https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/enteignung-droht-der-tiefe-griff-in-die-taschen-der-bevoelkerung-teil-1-a4768345.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-07-05&src_cmp=nl-morning_2024-07-05&utm_medium=email&utm_content=Ff0gzxE4v~177&est=TJH0VTdOsFCA%2FfRUDvVsPJcxm7Xq4JbKsC%2FW%2F3%2BtcprtyZiotX6Hfns%3D         ; https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/enteignung-droht-der-tiefe-griff-in-die-taschen-der-bevoelkerung-teil-2-a4766110.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-07-07&src_cmp=nl-morning_2024-07-07&utm_medium=email&utm_content=mzyXwTMvl~177&est=Ddug%2FxOAZalI5oai0d5HIwe%2FWgMbnV35pVSxO5uVieP5pdl0vEKJ8Co%3D&utm_term=news5&utm_content=5

[9] Vgl. Ernst Wolfgang Böckenförde: Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation. In: Recht, Staat, Freiheit. Studien zur Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte (= Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft. Nr. 914). Suhrkamp, Frankfurt 1991, ISBN 3-518-28514-9, S. 92–114, 112 (erweiterte Ausgabe 2006). (Er bezog sich dabei allerdings nicht nur auf das Christentum, sondern auch die Aufklärung und den Humanismus, was für uns als Christen unannehmbar ist.) in: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6ckenf%C3%B6rde-Diktum

[10] Vgl. dazu: Sckerl: Die christlichen Grundlagen der westlichen Demokratie. 2024.

[11] https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6ckenf%C3%B6rde-Diktum

[12] Abrufbar bei https://www.core-nrw.de ; wie linke Blätter den Bericht auffassen: https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/rechtsextremismus-rechte-politik-im-religi%C3%B6sen-gewand/ar-BB1oDAvC?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=9407d95f4ab24f989ae3b3aa20f5e6ae&ei=149

[13] Im Kommunistischen Manifest, S. 480, wird ja klar das Ende der Religion und der Moral proklamiert.

[14] Vgl. Martin Rhonheimer: „Kann sich der Islam mit dem freiheitlichen Verfassungsstaat versöhnen? Und was wäre, wenn darauf keine Aussicht bestünde?“. In: Neue Zürcher Zeitung, 20. August 2019; Rhonheimer bezieht sich auf Böckenfördes Vortrag Der säkularisierte Staat. Sein Charakter, seine Rechtfertigung und seine Probleme im 21. Jahrhundert, München 2007, der am 26. Oktober 2006 in der Carl Friedrich von Siemens Stiftung gehalten wurde, das Zitat dort S. 39; in: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-Wolfgang_B%C3%B6ckenf%C3%B6rde

[15] Vgl. https://taz.de/Homophobe-evangelische-Christen/!5961680/

[16] Vgl. Topic Oktober 2023

[17] Vgl. dazu auch: https://www.manova.news/artikel/das-zensur-regime

[18] Vgl. dazu: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/rbb-dokumentation-hubertus-knabe/

[19] Vgl. zum Verfassungsschutz: https://www.epochtimes.de/meinung/staatsrechtler-vosgerau-die-regierung-will-die-politische-wohlerzogenheit-des-buergers-ueberwachen-a4654169.html?ea_src=article&ea_pos=col-middle&ea_elmt=related-articles&ea_cnt=8; https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/verfassungsschutzchef-auf-abwegen-wo-bleibt-der-aufschrei/ar-BB1lhrRE?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=68b39ae92fac4390925903f5a5ef09f8&ei=18

[20] Vgl. Interview von Prof. Dr. Christian Rieck mit Patrick Breyer: https://www.youtube.com/watch?v=93Gaxf8atvw; https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/eu-zerschl%C3%A4gt-grundrechte-martin-sonneborn-greift-ursula-von-der-leyen-wegen-neuem-eu-gesetz-digital-services-act-an/ar-AA1fOZBD?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=2fa1f24e8b5d42db8ca06f3cbe763eee&ei=100 

[21] Vgl. https://forum-gegen-fakes.de/fileadmin/files/FGF/Buergergutachten_Forum_gegen_Fakes.pdf

[22] https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/blogger-tim-kellner-erhaelt-hausbesuch-der-polizei-samt-gefaehrderansprache-a4900461.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-10-16&src_cmp=nl-morning_2024-10-16&utm_medium=email&utm_content=YHEkADkSc~177&est=1x7ue1O4FOthIh0znd9MUDHObREmR%2BarQVljL5N%2FXeqkV8ypvFBJYtw%3D)

[23] Vgl. dazu: Junge Freiheit vom 30.01.2024; https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2024/diskriminierendes-transparent-bayer-leverkusen-erhaelt-geldstrafe/

[24] Vgl. https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/gastbeitrag-von-susanne-schr%C3%B6ter-in-wahrheit-verfolgt-faesers-anti-afd-gesetz-eine-links-gr%C3%BCne-agenda/ar-BB1iBc6s?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=cbc859ddfe6c47d1885321dcee6b570d&ei=82 (Focus online)

[25] Vgl. dazu: Zeitruf 2/2024, S. 4 f.

[26] Vgl. dazu auch über Smart Citys: https://report24.news/auch-wien-ueber-1-000-staedte-wollen-bis-2030-fleisch-milch-und-privatautos-verbieten/; zu Great Reset: https://www.wochenblick.at/time-magazine-prognostizierte-covid-ereignisse-bis-2023/; https://norberthaering.de/macht-kontrolle/grosser-neustart/; https://www.epochtimes.de/wirtschaft/wef-sie-werden-nichts-besitzen-und-gluecklich-sein-klonovsky-so-klingt-sozialismus-a4563783.html

[27] Vgl. dazu: https://www.epochtimes.de/politik/analyse-politik/was-steckt-hinter-den-unruhen-im-vereinigten-koenigreich-a4819523.html?utm_source=nl-top5-subs&src_src=nl-top5-subs&utm_campaign=nl-top5_2024-08-11&src_cmp=nl-top5_2024-08-11&utm_medium=email&utm_content=2aSq47nymN~177&est=0eiOW7tt8K6umdrKSNkI5NG7J0YS1UmoS5YwVlgWDNFFbzF9VBtjsZ8%3D; https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/englands-imperialer-deal-mit-den-islamisten/ar-AA1oPemy?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=0be1464b206f4b848f8fd112a318edc1&ei=15

[28] Der Film: „Die Spur: das gefährliche Netz der Abtreibungsgegner.“ Gezeigt am 19.02.2024 im ZDF.

[29] Vgl. Schreiben Pro Life Europe vom 02.11.2023

[30] Vgl. https://www.alfa-ev.de/europa-legt-die-axt-an-die-menschenwuerde-die-soho-verordnung/; https://www.alfa-ev.de/wp-content/uploads/2023/10/SoHO-Verordnung.pdf

[31] Vgl. https://www.epochtimes.de/meinung/schriftstellerin-mary-harrington-wir-fuehren-krieg-gegen-unsere-eigene-natur-a4749497.html

[32] Vgl. https://sezession.de/67399/susanne-hartfiel-die-neuerfindung-des-menschen

[33] Vgl. https://www.1000plus.net/de-de/informieren/1000plusnews/ueberblick-ueber-ziele-von-transhumanismus-und-eugenik

[34] Vgl. https://www.telepolis.de/features/Transhumanismus-und-KI-Bedrohung-des-Menschen-9654886.html?seite=all

[35] Vgl. ebd.

[36] Vgl. ebd.